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Weltcup Männer Kristoffersen schneller als Hirscher

Henrik Kristoffersen hat den ersten Slalom des Winters in Vald'Isere gewonnen. Der Norweger verwies Dominator Marcel Hirscher mit zwei atemberaubenden Läufen auf Platz 2. Bester Schweizer war Daniel Yule auf Rang 9.

Legende: Video «Kristoffersen: Zweimal atemberaubend» abspielen. Laufzeit 3:10 Minuten.
Aus sportpanorama vom 13.12.2015.

Das Podest

  • Henrik Kristoffersen (No) 1:38,87
  • Marcel Hirscher (Ö) +1,09
  • Felix Neureuther (D) +1,46

Für Weltcup-Dominator Marcel Hirscher sah es nach dem 1. Lauf ziemlich düster aus. Der Österreicher lag nicht weniger als 1,66 Sekunden hinter Henrik Kristoffersen auf Zwischenrang 8. Hirscher wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und sicherte sich mit Laufbestzeit die Führung im 2. Durchgang.

In der Leaderbox musste der 26-Jährige aber mitansehen, wie der 21-jährige Kristoffersen auch im entscheidenden Moment die Nerven behielt und souverän seinen 5. Weltcup-Sieg holte.

Legende: Video «2. Lauf von Daniel Yule» abspielen. Laufzeit 1:06 Minuten.
Vom 13.12.2015.

Die Schweizer

  • 9. Daniel Yule +2,79
  • 17. Reto Schmidiger +4,01
  • 19. Ramon Zenhäusern +4,39

Für das Schweizer Bestresultat sorgte Daniel Yule auf Schlussrang 9. Der Walliser, der letzte Saison nicht weniger als 3 Mal 10. geworden war, knüpfte an die erfreulichen Leistungen des Vorjahres an. Reto Schmidiger war als 17. so gut platziert, wie seit knapp 4 Jahren nicht mehr.

Als persönliches Erfolgserlebnis ist auch Ramon Zenhäuserns 19. Rang zu werten. Der Walliser egalisierte damit sein bestes Weltcup-Ergebnis. Luca Aerni und Bernhard Niederberger hatten den zweiten Lauf ganz knapp verpasst.

Legende: Video «Razzolis bitteres Ausscheiden» abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Vom 13.12.2015.

Pechvogel des Tages

Giuliano Razzoli war im 2. Lauf drauf und dran an der Bestzeit von Hirscher zu kratzen. Mit Zwischenrang 6 und einem ansprechenden oberen Streckenabschnitt konnte sich der Italiener durchaus Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Doch 6 Tore vor dem Schluss wurde eine herumfliegende Torstange Razzoli zum Verhängnis: Irritiert fädelte der 30-Jährige ein und schied aus.

Das weitere Programm

Ab kommender Woche stehen in Val Gardena die Speed-Fahrer für das Abfahrts-Rennen am nächsten Samstag am Start. In genau einer Woche findet in Alta Badia zudem der Riesenslalom statt, ehe am 22. Dezember in Madonna di Campiglio der nächste Slalom ansteht.

Erster Norweger seit 17 Jahren

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.12.15, 09:20 Uhr

Legende: Video «Highlights der Slalom-Schlussphase» abspielen. Laufzeit 2:41 Minuten.
Vom 13.12.2015.

8 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Also, ich möchte diesen Job nicht machen müssen, wo so viele mir bei der Arbeit zuschauen & es dabei immer welche darunter hat, die ja eigentlich überhaupt nichts von diesem Job verstehen, aber ihn trotzdem immer besser machen würden. Die Jungen in die Top 20 geschafft ist das hervorragend, gibt gute WC-Punkte, welche wichtig für bessere Startnummern sind. Bravo! Weiter so!
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Italien und Frankreich haben richtig starke RS Teams. Die Norweger brillieren, Österreich hat mit Feller und Leitinger neue Fahrer und die Schweiz? Die Krise im Alpinsport ist Alltag geworden. Sie verstehen es gut die Dauerkrise wegzureden, aber wer nur den Hauch einer Ahnung vom Skisport hat merkt trotzdem, dass Swiss Ski in Selbstzufriedenheit erstarrt. Unter den aktuellen Bedingungen wird sich nie wieder ein Siegfahrer entwickeln, Swiss Ski ist der ineffizienteste Sportverband der Schweiz.
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Denke, die Schweizer haben im RS & Slalom ebenso guten Nachwuchs, wie es Feller & Leitinger bei den Österreichern sind. Diese beiden müssen ihre guten Leistungen während der ganzen Saison auch noch beweisen können. Erst Ende Saison werden wir sehen, ob dieser Nachwuchs wirklich besser als der unsrige ist. Lassen wir uns überraschen! Meine, die Krise ist bei Swiss-Ski überwunden. Das kommt gut! Hopp Schwiiz!
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  • Kommentar von jasmina, luzern
    doch ich glaube dass grosse Talente vorhanden wären. nur dass Problem dass man Fahrer die teilweise Jahren lang stagnieren jahren lang im Kader bei behalten und so sicherlich grosse Talente verloren hat anstatt man auf gewisse Fahrer angesprochen aus dem Kader werfen sollte damit Druck entsteht. yule und Murisier sind grosse Talente die es weiter bringen werden. aber beim Rest muss man jetzt halt Druck machen.
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  • Kommentar von Domink, Bern
    Ich frage mich, wie der Rennkalender zustande kommt. Zählt man die Parallelslaloms dazu, gibt es 5 technische Rennen mehr als Speedrennen. Zudem gibt es noch 3 Kombinationen, in denen die Slalom-Fahrer auch bevorteilt sind. Hirscher ist zwar zweifelsohne ein überragender Skifahrer, aber er hat insgesamt auch 8 Rennen mehr, in denen er Svindal Punkte abnehmen kann als umgekehrt. Der Gesamtweltcup ist voll und ganz auf die Technik-Spezialisten zugeschnitten und das ist nicht ganz fair...
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Und des einen Pech, ist des anderen Glück. Glück hatte gestern Hirscher, dass seine Konkurrenten, welche ihn sicher geschlagen hätten alle ausgeschieden sind. Betreffend Parallelslalom, war Hirscher, so weit ich mich erinnere, der einzige aus den Top 10, welcher an der WM da mit gefahren ist. Alle anderen Nationen gaben/geben dort eher dem Nachwuchs eine Chance zu fahren.
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