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Legende: Video Yule: «Einfach grossartig» abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus sportlive vom 22.12.2018.
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Madonna-Sieger im 7. Himmel Yule: «Unglaublich, unrealistisch, grossartig»

Der Weg Daniel Yules zur Siegpremiere im Weltcup war ein Steigerungslauf. Der Walliser konnte sein Glück kaum fassen.

Die Champagner-Dusche im Zielraum von Madonna di Campiglio war für Daniel Yule ein Genuss: Der Walliser kostete seinen 1. Weltcupsieg so richtig aus. Er fand zunächst kaum Worte, um seinen Exploit zu beschreiben, fasste seine Gemütslage dann aber doch zusammen.

  • «Als Kind hätte ich mir das nicht träumen lassen. Und jetzt als Weltcup-Sieger dazustehen, das ist einfach grossartig.»
  • «Als ich ins Ziel gekommen bin und grün gesehen habe, war ich glücklich. Ich glaubte, dass es für das Podest reiche – aber nicht für den Sieg.»

Seit Yule in Bormio 2014 seine ersten Weltcup-Punkte holte, ging der Weg in langsamen, aber kontinuierlichen Schritten vorwärts. Im letzten Winter hatte es der heute 25-Jährige erstmals aufs Podium geschafft, als Dritter sowohl in Kitzbühel wie auch in Schladming. Dreimal war er zudem schon Vierter.

In dieser Saison legt der Mann aus dem Val Ferret nun einen weiteren Steigerungslauf hin: Auf den 6. Platz in Levi folgte am letzten Donnerstag Rang 5 in Saalbach, ehe er – der konstanteste der sich im Aufschwung befindenden Schweizer – zum grossen Schlag ausholte.

Legende: Video Daniel Yule düpiert in Madonna die gesamte Konkurrenz abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus sportlive vom 22.12.2018.

«Alles ist irgendwie unrealistisch»

Normalerweise ist an Marcel Hirscher und Henrik Kristoffersen im Slalom kein Vorbeikommen. Doch in Madonna blieben gleich beide der Favoriten auf der Strecke. «Unglaublich», kommentierte Yule den Ausfall der beiden Cracks, «die beiden sind gewöhnlich so sicher, die fädeln ja nie ein. Und jetzt haben es gleich beide getan – das ist irgendwie unrealistisch.»

Wie aussergewöhnlich der Erfolg von Yule ist, zeigt auch die Tatsache, dass es in der gesamten Weltcup-Geschichte erst der 14. Slalomsieg eines Schweizers war. Zum letzten Mal war dies Marc Gini 2007 auf der Reiteralm geglückt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.12.2018, 18:35 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Madonna wahr immer ein besonderes Pflaster für die Schweizer Slalom Fahrer. ich erinnere mich da noch an den ersten Slalom WC Sieg den ich live im Fernsehen mitbekommen habe 1978, da gab es sogar einen Schweizer Doppelsieg Martial Donnet gewann da seinen einziges Rennen im WC vor Peter Lüscher und Christian Neureuther ein sehr erfolgreicher Skifahrer der aber von seinem Sohn Felix in Sachen Erfolge klar Übertroffen wurde. Ich sehe die Bilder noch Heute vor mir. Damals war das eine Sensation!
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  • Kommentar von Lionel Werren (Der Klartexter)
    Super! So macht Slalom Spass! Endlich mal nicht dieser Hirscher! Dem Papa ist wohl der Schnauz abgefallen vor Ungläubigkeit.
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Mir macht das Zuschauen beim Slalom auch Spass, wenn Hirscher gewinnt. Was die Stangenakrobaten leisten, ob nun Schweizer oder Österreicher oder Skandinavier oder Deutsche usw. ist tolle Unterhaltung und Spannung pur. Und die Athleten und ihr Umfeld wissen genau, dass eine gute Platzierung niemandem geschenkt wird und immer etwas passieren kann. Das gilt auch für Hirscher und seinen Vater. Aber, Herr Werren, wenn Ihr Spass vor allem aus Schadenfreude besteht, spricht das für sich.
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    2. Antwort von Lionel Werren (Der Klartexter)
      Nein Herr Graf, es geht nicht um Schadenfreude, mir wäre auch lieber gewesen, Hirscher wäre als 2., 3. oder so ins Ziel gekommen. Es geht um die Spannung, die Sie ansprechen und die ist eben selten bis gar nie vorhanden, wenn Hirscher immer so dominiert. Es macht doch allen mehr Spass, wenn nicht immer der gleiche Fahrer gewinnt!
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  • Kommentar von Anthony Privatdancer (Anthony)
    Einfach grossartig! Gratulation Yule!
    Schade für Meillard war heute leider nicht sein Tag.
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