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Zusammenfassung Männer-Slalom in Lenzerheide
Aus Sport-Clip vom 21.03.2021.
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Männer-Slalom in Lenzerheide Feller gewinnt Saison-Dernière – Schweizer neben dem Podest

Manuel Feller entscheidet den Slalom beim Weltcupfinale in Lenzerheide für sich. Loïc Meillard wird als bester Schweizer 5.

Das Podest

  • 1. Manuel Feller (AUT) 1:47,24 Minuten
  • 2. Clément Noël (FRA) +0,08 Sekunden
  • 3. Alexis Pinturault (FRA) +0,11 Sekunden

Nach dem 1. Lauf lag für Ramon Zenhäusern ein Podestplatz zum Saisonabschluss als 4. (+0,63) in Reichweite. Doch der grossgewachsene Walliser fädelte kurz vor dem Ziel ein und verpasste erstmals in dieser Saison die Punkte.

Durch Zenhäuserns Ausfall konnte Swiss-Ski für einmal nicht um den Sieg mitfahren. Dies übernahmen Frankreich und Österreich. Am Ende stand Manuel Feller zum 2. Mal in dieser Saison nach Flachau zuoberst. Clément Noël und Gesamt-Weltcupsieger Alexis Pinturault komplettierten das letzte Podest des Winters.

Die Schweizer

  • 5. Loïc Meillard +0,33 Sekunden
  • 7. Luca Aerni +1,14 Sekunden
  • 10. Tanguy Nef +1,74 Sekunden
  • Out im 2. Lauf: Ramon Zenhäusern
  • Nicht im 2. Durchgang: Daniel Yule (DNF)

Loïc Meillard verpasste auch beim letzten Slalom der Saison den Sprung auf das Treppchen, zeigte mit Platz 5 aber einmal mehr eine gute Leistung. Mit einem beherzten 2. Durchgang und Laufbestzeit machte Luca Aerni 9 Plätze gut und klassierte sich auf dem 7. Rang. Der Berner bestätigte damit seine deutliche Aufwärtstendenz in diesem Winter.

Daniel Yules Auftritt in Lenzerheide passte zu seiner verkorksten Saison. Der 27-Jährige hob im 1. Durchgang ab – das 3. Out in diesem Winter. Yule meinte im Zielraum: «Ich konnte während des ganzen Winters nie genügend Selbstvertrauen aufbauen. Ich war die ganze Zeit auf der Suche nach meiner Form.»

Kugel bereits vorher vergeben

Bereits vor dem letzten Rennen stand fest, dass Marco Schwarz die Disziplinenwertung im Slalom für sich entscheidet. Der Österreicher gewann 2 Rennen (Schladming und Adelboden) und bleibt am Ende 112 Punkte vor Noël. Zenhäusern (503) sicherte sich den 3. Rang knapp vor Feller (488).

Gute Bedingungen

Die Veranstalter des Weltcupfinals mussten sich in dieser Woche wegen den Pistenbedingungen heftige Kritik von vielen Seiten anhören. Zum Abschluss hielt die Piste den hohen Belastungen stand und ermöglichte allen Athleten ein faires Rennen.

Der Weltcup macht nun 7 Monate Pause, ehe die Saison 2021/22 traditionellerweise am 17./18. Oktober auf dem Gletscher in Sölden (AUT) beginnt.

SRF zwei, sportlive, 21.03.2021, 10:15 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Johnny Hess  (JohnnyHess)
    Grosses Kompliment an SRF für die Übertragungen vom Weltcupfinale.

    Ein grosses Bravo an Tina Weirather, Marc Berthod, Lukas Studer und alle die hinter den Kameras tätig sind.
    Die Beiträge von Tina und Marc sind genial, auch schon während der WM .
    Aber dass Didier Plaschy sich so überheblich und respektlos gegenüber den Fahrern äussern muss finden wir nicht gut...
    Schade ist die Saison vorbei, bleibt Alle gesund!
  • Kommentar von Daniel Jun  (Gianola82)
    Liebes SRF Team
    Besten Dank fuer die coole Saison und Berichterstattung. Gerade die Experten waren super und v.a. die technischen Einblicke bei der WM dank Tina und Marc waren super interessant. Merci! Als einziger Kritikpunkt kann ich die Interviews anbringen. Hier fehlt m.E. ab und zu das Fingerspitzengefuehl. Auch heute wieder beim Talk mit Bassino und gestern mit Odermatt. Da wird unnoetig nachgebohrt oder gar deplatziert reagiert auf Statements der Rennfahrer*innen.
    1. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      Ihrem ganzen Kommentar kann ich beipflichten. Besonders der 2.Teil, dies könnten/sind auch meine Worte. In den Interviews, zuviele Psycho-Fragen. Öfters wäre mehr Fingerspitzengefühl gefragt, das Nachbohren kann nerven (nicht nur als TV-Zuschauer). Beim Damen-Slalom sollte solch ein Lapsus nicht passieren - Christa Zechmeister, Rosi Mittermaier & Maria Höfl-Riesch als "österreichische" bisherige Gewinnerinnen des Slaloms-Weltcups zu bezeichnen.
      Kompliment zum Interview mit Lara-Gut Behrami.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Das war eine Top-Saison des Schweizer Ski-Teams! Platz 1. im Nationencup( Männer 1./ Frauen 1.) 9 Medaillen an der Wm davon 3 goldene. 2. Kleine Kugeln. Dazu 3 Mal Platz in der Disziplinenwertung! TOP!Dies war einfach Top von allen Fahrer/innen. So macht Ski-Fahren schauen Spass als Schweizer Ski Fan.
    Begeisternder Sport das da geboten wurde.
    Ehre wem Ehre gebührt.
    Gratulation an Vlhova und Gratulation an Pinturrault. Würdige Weltcupsieger der Saison 20/21! Bravo an die beiden