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Caviezel: «Schwierig, in der Abfahrt ein Polster herauszufahren»
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Mitfavorit in der Wengen-Kombi Schlägt Caviezels grosse Stunde?

Am Freitag werden die Lauberhorn-Rennen mit der Kombination lanciert. Ein Schweizer Trumpf heisst Mauro Caviezel.

Er ist in der Alpinen Kombination vom Freitag wahrscheinlich der grösste Trumpf im Schweizer Team: Mauro Caviezel. Der Bündner, der sich an der WM 2017 in St. Moritz Kombi-Bronze geholt hatte, zeigte am Lauberhorn in den letzten Jahren die besten Leistungen in Abfahrt/Slalom.

2019 verpasste Caviezel das Kombi-Podest als Vierter nur knapp. Im Jahr davor hatte der 31-Jährige den 6. Platz belegt.

Ich muss versuchen, im Slalom über mich hinauszuwachsen.
Autor: Mauro Caviezel

Am Freitag strebt Caviezel nun abermals das Podest an. Im Idealfall tritt er in die Fussstapfen von Niels Hintermann (2017) und Carlo Janka (2015 und 2009), die am Lauberhorn beide schon gewinnen konnten.

Die (Abfahrts-)Form stimmt: In den beiden Trainings belegte Caviezel die Plätze 1 und 2. Und dies, obschon der Routinier im Berner Oberland eben erst nach einer rund dreiwöchigen Verletzungspause in den Weltcup zurückgekehrt ist.

«Auf der verkürzten Abfahrt ist es schwierig, ein schönes Polster herauszufahren», sagt Caviezel und ist sich deshalb sicher: «Ich muss versuchen, im Slalom über mich hinauszuwachsen.» Nur wenn dies gelänge, sei ein Podestplatz oder Sieg möglich.

Viele Schweizer dabei

Nicht weniger als 9 Schweizer gehen in der Kombination an den Start. 2017er-Sensationssieger Niels Hintermann ist einer von ihnen. Der zweifache Wengen-Kombi-Gewinner Janka konzentriert sich auf die Abfahrt. Luca Aerni, der Weltmeister von 2017 ist zwar dabei. Er hinkt seiner früheren Form indes weit hinterher.

Sandro Simonet ist einiges zuzutrauen. Gleiches gilt für Loïc Meillard. Bei der bislang einzigen Kombination des Winters wurde der 23-Jährige als bester Schweizer Dritter. «Ich brauche eine gute Abfahrt und eine gute Startnummer für den Slalom», weiss der Technik-Spezialist.

Pinturault ist der grosse Favorit, aber ...

Der grosse Favorit auf den Tagessieg ist Alexis Pinturault. Der Franzose hat von den letzten 9 Kombinationen im Weltcup deren 6 gewonnen. Aber: In Wengen konnte Pinturault erst einmal triumphieren (2013). Und auch in diesem Jahr verlor er in den Abfahrtstrainings sehr viel Zeit.

Der Weltcup in Wengen bei SRF

Verfolgen Sie die 90. Lauberhorn-Rennen wie folgt live auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

  • Freitag: Alpine Kombination – 10:15 Uhr Abfahrt; ab 13:30 Uhr Slalom; 19:00 Uhr Siegerehrung
  • Samstag: Abfahrt – 12:00 Uhr; um 19:00 Uhr Siegerehrung
  • Sonntag: Slalom – 09:55 Uhr 1. Lauf; ab 13:05 Uhr 2. Lauf

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.01.20, 12:25 Uhr

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