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Weltcup Männer Norwegen-Festspiele in Gröden – Svindal vor Jansrud und Kilde

Die Norweger haben beim Super-G in Gröden einen Dreifach-Triumph gefeiert. Aksel Svindal gewann vor Kjetil Jansrud und Aleksander Kilde. Ralph Weber fuhr bei seinem Comeback auf den starken 11. Rang.

Das Podest

  • Aksel Svindal (No)
  • Kjetil Jansrud (No) +0,34
  • Aleksander Kilde (No) +0,44

Totaler norwegischer Triumph beim dritten Super-G der Saison in Gröden. Aksel Svindal und Kjetil Jansrud traten mit den Startnummern 21 und 22 gewohnt stark auf und übernahmen die Spitzenpositionen. Überraschend war jedoch, dass sich die beiden Überflieger in der Leaderbox zu einem Landsmann gesellten.

Aleksander Kilde hatte als vierter Starter einen super Lauf erwischt und sein bisheriges Bestresultat im Weltcup – den 7. Platz beim Super-G in Beaver Creek Anfang Dezember – deutlich unterboten. Damit machte der 23-Jährige den dritten norwegischen Dreifach-Triumph in der Weltcup-Geschichte perfekt.

Video
Die Fahrt von Ralph Weber
Aus sportlive vom 18.12.2015.
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Die Schweizer in den Punkten

  • 11. Ralph Weber +1,32
  • 13. Thomas Tumler +1,43
  • 27. Sandro Viletta +1,93
  • 30. Carlo Janka +2,04

Von den 9 gestarteten Schweizern bewältigte Ralph Weber die «Saslong» am schnellsten. Bei seinem ersten Einsatz nach auskuriertem Innenbandriss schrammte der 22-Jährige nur hauchdünn an den Top 10 vorbei. Knapp hinter Weber klassierte sich Thomas Tumler auf Position 13.

Den restlichen Swiss-Ski-Athleten lief es nicht nach Wunsch. Sandro Viletta und Carlo Janka beendeten das Rennen immerhin noch in den Punkterängen. Keine Zähler gab es für Marc Gisin (33.), Patrick Küng (36.), Fernando Schmed (49.), Amaury Genoud (53.) und Gino Caviezel (out).

Die Abwesenden

Nicht am Start waren mit Marcel Hirscher und Ted Ligety die schnellsten Zwei des Super-G’s von Beaver Creek. Die beiden Techniker mussten dem gedrängten Rennkalender zum Jahresende hin Tribut zollen. Sowohl der Österreicher als auch der Amerikaner verzichteten wegen des Riesenslaloms am Sonntag in Alta Badia auf einen Start in Gröden.

Das weitere Programm

Dieser Tage geht es im Weltcup Schlag auf Schlag. Am Samstag starten die Abfahrer auf der «Saslong» (ab 12:05 live auf SRF zwei). Bereits auf Sonntag ist in Alta Badia der 4. Riesenslalom der Saison angesetzt. Am Dienstag kommen in Madonna di Campiglio die Slalomspezialisten zum Zug.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.12.2015, 12:05 Uhr

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli , Rubigen
    So lange die Trainer der unteren Kader ihre Schützlinge nicht weiter nach oben geben, gibt es auch keine Erfolge. Und warum geben sie diese Jungen nicht weiter? Weil sie mit diesen Jungen Erfolge vorweisen können und somit als gute Trainer da stehen. So einfach ist das. Und bei Swiss-Ski unternimmt man vermutlich nicht die nötigen Schritte. Fehlendes Selbstcourage?
  • Kommentar von Jasmina , Luzern
    Ich glaube allgemein dass es in der Schweiz viele sehr gute Talente gibt dieses verdient haben in Kader aufgenommen zu werden. Aber das typische bei Swiss Ski dass ein Viletta oder Berthod Jahren lang in einen A Kader befindet und keine Leistung bringen verbleiben. Man muss auf die Jugend setzen mal frischer Wind in die Kader bringen . Ein Fahrer wie Weber der toll gefahren ist muss ins a Kader kommen. Da muss dringend was getan werden die Kader zu verbreiten. Talente gibt es genug.
    1. Antwort von Daniele , Obergösgen
      Jasmina, auch bei der Jugend ist nicht viel da, sonst würde man Sie bringen. Sie haben Gisin vergessen, der fährt seit Jahren hinterher. Wir fallen im Nationencup immer weiter zurück. Das wird sich auch auf die Startplätze auswirken. Heute wahr mal Weber ein Lichtblick! Tumbler kann an einem guten Tag unter die ersten 15 kommen, aber für mehr reicht sein Talent nicht. Da hat man gedacht das die Österreicher Probleme bekommen bei den vielen Rücktritten, aber nein Sie sind immer noch Spitze!
    2. Antwort von Luke , Bern
      @1. Im Moment ist ein Generationswechsel im Gange. Noch vor 2-3 Jahren war die 2. Garde noch nicht mal in der Lage in die Punkte zu fahren, jetzt liegen Top 15 Plätze bereits im Bereich des Machbaren. Wenn die Rekonvaleszenten hoffentlich wieder fit wären, haben wir eigentlich ein breites Kader zusammen. 2. Wer ist denn bei den Österreichern im Speed-Bereich in den letzten Jahren zurückgetreten?
    3. Antwort von Daniel Schneider , Saas-Fee
      Vielleicht sollte man ,@passant, @daniele und Konsorten bringen. Die reissen extrem viel, auf dem Schreibbrett, und in der Praxis?
  • Kommentar von jean passant , thun
    Carlo Janka bringt es nicht auf die Reihe. Er ist das perfekte Abbild dieses völlig zerfallenen Swiss Ski Teams. Es gibt kaum einen Athleten in der Schweiz, der so viel Support und Aufbauarbeit erhielt. Er ist derjenige Sportler, der bei Swiss Ski über Jahre hinweg medizinisch "tausendfach" getestet wurde. Man fand keine Probleme, leider wurde bei der Mentalebene nicht gleich intensiv hingeschaut, denn da hätte man bestimmt entdecken können, dass so manches nicht zusammenpasst.
    1. Antwort von Stee , ZH
      Stimmt. Man fand keine Probleme... Man hat Janka deshalb auch nur zum Spaß am Herz operiert. Sie haben ja soooo recht! Noch dazu hat er mit den Rängen 5, 5 & 8 einen äußerst schlechten Saisonstart - bringt gar nicht auf diese Reihe... aiaiai zum Glück haben wir Sie!
    2. Antwort von E. Waeden , Kt. Zürich
      Kenne Menschen, die auch über Jahre medizinisch "tausendfach" betreffend ihrer Rückenprobleme getestet worden sind & man hat nichts gefunden. Z. B. verursacht Arthrose an Rückenwirbeln durch Ausstrahlung Schmerzen im ganzem Körper. Auch in der Region ums Herz, was natürlich Angst macht. Sieht man aber nur auf Röntgenbildern, beim MRI sieht man es nicht. Wissen Sie denn, ob beim Janka schon Röntgenbilder gemacht worden sind? Und ausserdem ist Fakt, dass Erfolge das Selbstvertrauen enorm stärken.
    3. Antwort von jean passant , thun
      @Stee. Die Bemerkung betraf natürlich die Phase nach dem kardialen Eingriff. Die beiden 5 Plätze würde ich nicht allzu hoch einschätzen, da waren noch ein paar Athleten noch nicht voll auf Touren, der erste wirklich Show-down wird morgen stattfinden und dann kann man mehr sagen. Ich tippe darauf, dass er das morgige Rennen nicht unter den ersten 30 abschliessen wird.