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Weltcup Männer Nyman siegt in Gröden - 4 Schweizer in Top 10

Steven Nyman hat seine Vorliebe für die Abfahrtsstrecke in Gröden erneut eindrücklich unter Beweis gestellt und sich den Sieg gesichert. Die Schweizer zeigten auf der «Saslong» eine ansprechende Leistung und kamen zu 4 Top-10-Platzierungen.

Steven Nyman und die «Saslong»: Das war bereits vor der Abfahrt am Freitag eine Liebesbeziehung. 2006 und 2012 konnte der Amerikaner auf seiner Lieblingsstrecke triumphieren. Auch heuer stellte Nyman mit Startnummer 7 eine Bestmarke auf, die in der Folge keiner seiner Konkurrenten mehr unterbieten konnte. Hinter Nyman fuhr der bisherige Abfahrts-Dominator Kjetil Jansrud (No) auf Platz 2. Das Podest wurde durch Dominik Paris (It) komplettiert.

Legende: Video Die Fahrt von Silvan Zurbriggen abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
Aus sportlive vom 19.12.2014.

4 Schweizer in Top 10

Als bester Swiss-Ski-Athlet reihte sich Silvan Zurbriggen auf Rang 6 ein. Trotz einer ansprechenden Fahrt fehlten dem Sieger von 2010 im Ziel 1,51 Sekunden auf Nymans Bestzeit. «Ich habe alles riskiert und das Maximum aus mir rausgeholt. Ich denke, dass ich mit meiner Leistung zufrieden sein kann», bilanzierte Zurbriggen nach dem Rennen. Mit Platz 6 erfüllte der Walliser zudem die Vorgabe für die WM-Selektion im kommenden Februar in Vail/Beaver Creek.

Hinter Zurbriggen klassierten sich mit Beat Feuz (8), Patrick Küng (9) und Didier Défago (10) drei weitere Schweizer in den Top 10 und rundeten damit eine geschlossene Teamleistung ab.

Berthod in den Punkten

Weniger gut lief es Sandro Viletta und Carlo Janka, die mit über zweieinhalb Sekunden Rückstand auf die Plätze 20 respektive 21 fuhren. Als 28. reichte es Marc Berthod gerade noch in die Punkteränge. Die restlichen Swiss-Ski-Athleten verpassten die Top 30.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.12.14 12:10 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von S.Perner, Sissach
    Bezüglich Kompaktheit kann sich die CH bereits wieder mit Österreich messen. Es fehlt noch etwas der Top-Fahrer so a la Didier Cuche. Aber Feuz wird diesen Wimter schon noch kommen. Gleiches gilt für Küng und Janka, die bisher eher unter ihrem Wert geschlagen wurden. MFG S.Perner
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Nur hatte D. Cuche erst ab 30 einige Erfolge für sich verbuchen können. Die besten Ergebnisse erzielte er sogar erst mit 35 Jahren. Man darf also seine Leistungen nicht über bewerten. Und im Swiss-Ski-Team zählte Janka schon in jungen Jahren zur Weltspitze. Da er erst 28 Lenze zählt, besteht durchaus Hoffnung, dass auch ihm ein Comeback gelingen wird. Auf alle Fälle ist er, wie das gesamte Team auf einem sehr guten Weg.
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    2. Antwort von Fabio Krauss, Zürich
      Nichts für ungut, aber die Schweiz kann sich definitiv NICHTmit Österreich messen! Seit 25 jahren (ja, so lange!) fährt die Schweizer den Österreichern hinterher. Die Schweiz hatte stets nur wenige einzelne Top-Fahrer (wie viele andere Länder übrigens auch!), aber nie ein Team wie Österreich. Wenn man die Punktezahlen der Nationenwertungen der letzten 25 Jahre vergleicht, dann ist diese Tatsache nicht abzustreiten. Ich frage mich ausserdem, wann einer von uns letztmals einen Slalom gewonnen hat.
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  • Kommentar von Peter Escher, Wallis
    BRAVO Zurbi !! ;-))
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  • Kommentar von SK, Zürich
    Tolles Team Ergebnis von SwissSki! Man merkt es wird sehr gute Arbeit geleistet im Hintergrund, da auch z.B Sandro Viletta der vorher Mühe hatte, regelmässig in die ersten 20 fährt! Weiter so, dann klappt das mit Podestplätzen bis zur WM!
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