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Odermatt überrascht in Bormio Paris feiert 2. Heimsieg innert 24 Stunden

Dominik Paris gelingt auch im Super-G eine hervorragende Fahrt. 3 Schweizer fahren unter die besten 10.

Legende: Video Zusammenfassung Super-G in Bormio abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.12.2018.

Das Podest

  • 1. Dominik Paris (It) 1:29,95
  • 2. Matthias Mayer (Ö) +0,01 Sekunden
  • 3. Aleksander Kilde (No) + 0,46

Lange sah es nach einem österreichischen Dreifachsieg aus. Nach 9 Fahrern führte Matthias Mayer vor Vincent Kreichmayr und Max Franz. Doch dann kam der «Bormio-Dominator» mit der Startnummer 16: Dominik Paris.

Knappe Entscheidung zu Paris' Gunsten

Der Italiener, der bereits am Vortag in der Abfahrt zuoberst auf dem Treppchen stand, lieferte im Super-G ebenfalls die Bestzeit. Hauchdünn mit nur gerade 0,01 Sekunden Vorsprung verdrängte er Mayer von der Spitze und feierte seinen insgesamt 4. Sieg in Bormio. Seinen Vorsprung fuhr er dank einem brillant gefahrenen unteren Streckenteil heraus.

Der direkt nach ihm gestartete Aleksander Kilde fuhr ebenfalls zwischen das österreichische Trio und klassierte sich auf Rang 3.

Die Schweizer

  • 6. Beat Feuz +0,86
  • 8. Marco Odermatt + 1,18
  • 10. Mauro Caviezel +1,23
  • 15. Gilles Roulin +1,58
  • 29. Carlo Janka +2,52
  • 31. Stefan Rogentin +2,65
  • 39. Thomas Tumler +3,17

Bei den Schweizern verpassten die Hoffnungsträger Beat Feuz und Mauro Caviezel das Podest, fuhren jedoch unter die besten 10. Richtig zufrieden damit war jedoch keiner der beiden Fahrer.

Ich spüre nicht denselben Fluss wie in der Abfahrt.
Autor: Beat Feuz

«Ich bin zu taktisch gefahren», meinte Caviezel im Anschluss. Feuz betonte: «Der Super-G ist doch nicht meine Paradedisziplin. Ich spüre nicht denselben Fluss wie in der Abfahrt.» Der Emmentaler zeigte jedoch seinen besten Super-G der Saison. In den 3 Rennen zuvor hatte er die Plätz, 10, 19 und 16 belegt.

Odermatt mit überzeugender Fahrt

Sehr zufrieden sein konnte Marco Odermatt. Der 21-Jährige erreichte mit Nummer 34 als 8. sein zweitbestes Resultat im Weltcup, nachdem er im Riesenslalom von Val d'Isère Platz 7 belegt hatte. Sein bisheriger Bestwert im Super-G war Rang 11, den er im März des letzten Winters in Are erreichte.

Das weitere Programm

Am Neujahrstag geht es weiter mit den Parallel-Rennen des City-Events von Oslo. Die Speed-Spezialisten werden Mitte Januar in Wengen das nächste Mal wettkampfmässig auf den Ski stehen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.12.2018, 11:45 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Ja die Schweizer haben gezeigt zu was sie im SG fähig sind. An Marco Odermatt werden wir noch viel Freude haben, er hat sich etabliert im Weltcup. Aber vom grössten Talent der letzten 50 Jahre, würde ich nicht sprechen, denke da an Silvano Beltrametti oder an Daniel Albrecht und sogar an Bernhard Russi der vor 50 Jahren auch erst 20 Jahre alt war.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Odermatt ist seit Zurbriggen das grösste Talent das der Schweizer Skisport in den letzten 50 Jahren hatte. Er hat gleich im WC eingeschlagen was wenigen Junioren Weltmeister gelungen ist. Er ist nach einer Verletzung schnell wieder Top gewesen, er fährt auf jeder Piste und bei allen Bedingungen gut. das alles sind Kriterien die auf ein Champion hinweisen jetzt braucht er nur noch das Glück verletzungsfrei wie möglich durch die Karriere zu gehen.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Wenn sie schon vom grössten CH-Talent in den letzten 50 Jahren schreiben. Loïc Meillard gehört in meinen Augen auch dazu. Nimmt man SL und GS, dann ist Meillard das wohl allergrösste CH-Talent, in diesen beiden technischen Disziplinen zusammengenommen. In Zukunft wird er auch im WC das eine oder andere Rennen im SG bestreiten.
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  • Kommentar von Priska Mohotti (PriskiMo)
    Die Schweizer haben wieder eine gute Leistung gezeigt, vor allem Marco Odermatt. Der wird und in Zukunft und bei guter Gesundheit noch viel Freude bereiten. Betreffend Co-Kommentatoren höre ich lieber Marc Berthod oder Michi Bont als Didier Plaschy. Aber an das Duo Hüppi / Russi kommt einfach keiner ran.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Ich kann ihnen da niur voll zustimmen , das Schweizer Super G Team hat ein Lebenszeichen gegeben. Was die Co Kommentatoren betrifft finde ich sie sehr gut ausser mit Plaschy habe ich etwas meine Mühe, es kommt mir jedes mal vor ich sei in der Schule bei einer Skilehrstunde. Dabei habe ich nichts dagegen wenn er uns ab und zu etwas über die einzelnen Fahrerinnen erzählt, doch muss das bei jeder Fahrerin sein. Mir ist es jetzt einfach zu viel, etwas weniger Bitte Herr Plaschy!
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