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Weltcup Männer Pinturault triumphiert in Wengen

Alexis Pinturault hat den prestigeträchtigen Slalom von Wengen vor Felix Neureuther und Marcel Hirscher gewonnen. Hirscher verspielte seine Führung aus dem 1. Lauf und verpasste damit das Double Adelboden/Wengen. Luca Aerni und Ramon Zenhäusern holten Weltcup-Punkte.

Der Slalom in Wengen hat Tradition: Seit 1930 bildet er den Abschluss der internationalen Lauberhornrennen, von Jean-Claude Killy über Ingemar Stenmark bis hin zu Alberto Tomba und Ivica Kostelic liest sich die Siegerliste wie ein «Who is Who» der Ski-Geschichte.

Pinturault meldet sich im Slalom zurück

In eben diese Ruhmesliste konnte sich nun auch Alexis Pinturault eintragen. Der Franzose, Siebter bei Halbzeit, holte sich den Sieg mit Laufbestzeit im Finaldurchgang vor Vorjahressieger Felix Neureuther (De) und Marcel Hirscher (Ö), dem Führenden nach dem 1. Lauf.

Hirscher, Führender im Slalom-Weltcup, verspielte im 2. Durchgang seinen Vorsprung von 88 Hundertstelsekunden auf Pinturault. Seinen ärgsten Verfolger im Rennen um die kleine Kristallkugel, Mattias Hargin, konnte er jedoch distanzieren: Der Schwede wurde lediglich 18.

Aerni und Zenhäusern holen Weltcup-Punkte

Die drei jungen Swiss-Ski-Athleten, die den 2. Lauf erreicht hatten, blicken auf ein unterschiedlich erfolgreiches Heimrennen zurück. Luca Aerni verpasste nur knapp als 1. Schweizer Slalom-Fahrer die Olympia-Limite (zwei Top-15-Klassierungen). Der Berner fiel vom 19. auf den 20. Schlussrang zurück.

Ramon Zenhäusern verbesserte sich im 2. Lauf vom 29. auf den 27. Schlussrang. Der Walliser fuhr damit zum 3. Mal in die Weltcup-Punkte. Im Vorjahr hatte er dies ebenfalls in den Heimrennen geschafft (21. in Adelboden, 22. in Wengen).

Daniel Yule war sichtlich bemüht, seine tiefe Startnummer auf der aufgeweichten Piste zu nutzen. Der 20-Jährige aus Martigny leistete sich aber bei seiner couragierten Fahrt einen folgenschweren Patzer und schied wenig später aus.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel, Villmergen
    Es ist noch nicht das, was die Schweizer können müssten. Aber ich denke, das die snächste Saison für die junge Fahrer bessere Resultate gibt. Heute haben sie auch gezeigt, das sie auch teilweise angriffig fahren können.
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    1. Antwort von W. E, H
      Ab wann, ist unsere Mannschaft im tiefen Fall gewesen! Als der langjährige Cheftrainer (trainiert jetzt die Kanadier) den Bettel hin geschmissen hat. Und der Schuldige für das Desaster, das wir dann erlebten, klebt noch immer an seinem Sessel! Aber jetzt wieder ein gutes Trainer-Team bringt benötigte Ruhe & alt bewährte Athleten & Nachwuchsfahrer wieder auf Kurs. Die haben schon ganz viel erreicht. Wobei es immer wieder Rückschläge geben kann. Aber ja nicht nur in unserem Team.
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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Passant Die Kommentatoren interpretierten das Reglement nicht falsch. Sie nahmen an, weil er die #31 trägt, hat er nach den Top 30 am wenigsten FIS-Punkte. Aber die Top 30 bestanden heute (ausnahmsweise) aus 32 Fahrern! Dies hat nichts mit den FIS-Punkten zu tun. Verfolgen sie die Resultate der letzten 1,2 Jahre ausserhalb vom WC, dann würde ihnen einiges Positives auffallen.
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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @Passant Wie erwähnt, bei den jungen Slalomfahrern war letzte Saison schon einiges positives erkennbar. Herr Passant, es gibt nicht nur Weltcup! Für Luca ist das heutige Resultat äusserst wertvoll. Die Kommentatoren haben seine Startnr. 31 falsch interpretiert. Er konnte in der Weltcupstartliste nachrücken und nicht wegen seinen FIS-Punkten. Ohne die heutigen WC-Punkte müsste er beim nächsten Slalom wieder mit einer Nr. nach 40 starten.
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Ja, da gebe ich ihnen recht. Die Kommentatoren haben das Reglement falsch erklärt. Es gibt selbstverständlich neben dem WC, EC, FIS-Rennen, regionale Rennen etc. Ich werte die Leistung von Aerni auch nicht als schlecht, individuell und für die Zukunft o.k. Aber Swiss Ski hat seit vielen Jahren ein Problem mit der Breite des Kaders. Früher waren es Janka, Cuche, dann Feuz und zur Zeit Küng, welche die "Ehre" retteten. Aber eine potente Mannschaft vermisst man seit sehr langer Zeit
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