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Weltcup Männer Reichelt gewinnt «Austria-Festspiele» in Garmisch

Das österreichische Abfahrtsteam hat sich auch in Garmisch von seiner besten Seite präsentiert und erneut einen Dreifach-Erfolg gefeiert. Didier Défago verpasste das Podest nur knapp - und ärgerte sich über den Weltverband.

Legende: Video Reichelt triumphiert in Garmisch abspielen. Laufzeit 2:59 Minuten.
Vom 01.03.2015.

Nur eine Woche nach dem Dreifachsieg in Saalbach standen wieder drei Österreicher auf dem Podium. Hannes Reichelt gewann die verkürzte Abfahrt in Garmisch vor seinen Teamkollegen Romed Baumann und Matthias Mayer.

Eine gute Fahrt zeigte Didier Défago. Der Romand verpasste das Podest nur um 23 Hundertstel, musste sich aufgrund der knappen Zeitabstände aber mit Platz 9 zufrieden geben. Zweitbester Schweizer war Patrick Küng auf Platz 12.

Janka: «Drecksrennen»

Über die Durchführung auf verkürzter Strecke (und mit über zweistündiger Verspätung) ärgerte sich Défago nach seiner Fahrt massiv. «Ich habe keine Lust, für diese Art Rennen Werbung zu machen. Die FIS muss sich langsam entscheiden, wohin sie gehen will mit dem Abfahrtssport», polterte der Walliser. «Ausserdem verstehe ich nicht, weshalb die Trainer nicht intervenieren.»

Auch Carlo Janka, der nicht über Rang 23 hinauskam, liess seinem Ärger freien Lauf. «Eigentlich mag ich mich zu solchen 'Drecksrennen' nicht mehr äussern. Ich selber habe es einmal mehr beim Start verhauen. Für mich war es ein Tag zum Vergessen.»

Legende: Video Der Schreckmoment von Beat Feuz abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 28.02.2015.

Feuz im Glück

Wie Janka kam auch Beat Feuz (27.) nicht auf Touren. Der Emmentaler musste gar froh sein, das Ziel heil erreicht zu haben. An einem Sprung war er gefährlich in Rücklage geraten.

Jansrud kommt nicht vom Fleck

Unter die Geschlagenen reihte sich auch Kjetil Jansrud. Als 19. machte der Norweger im Zweikampf mit Marcel Hirscher um die grosse Kristallkugel nur wenige Punkte. Im Abfahrts-Weltcup rückte ihm dadurch Reichelt wieder bis auf 86 Zähler nahe.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.2.2015, 14:00 Uhr.

9 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Die WM Abfahrt war ein purer Zufallstreffe der Schweizer. Nach der WM gab es Schelte für die Österreicher und prompt überrollen sie die Konkurrenz. Das ist Winnermentalität. Ich bin überzeugt, dass die Talsohle der Abwärtsentwicklung bei Swiss Ski noch lange nicht erreicht ist. Während der Abfahrtsnachwuchs in Österreich überzeugt, bieten die Jungen bei Swiss Ski gar nichts. Janka von dem man behauptete er finde den Anschluss wieder, na ja in Österreich wäre er schon aus dem Team geflogen.
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    1. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      Im Gegenteil! Die Schweizer brillierten bei der längsten Abfahrt der Welt in Wengen, glänzten an der WM & Janka brillierte letztes Wochenende mit zwei 4. Rängen bei einer sehr schwierigen Buckelpiste. Bei solchen Speed-Abfahrten es nicht aufs Podest zu schaffen ist halb so wild. Und im Gegensatz zu Ihnen, haben die Österreicher mehr Tiefblick, denn z. B ist H. Kröll, dem ich bessere Resultate von Herzen gönnen würde, mit schlechteren Resultaten als Janka immer noch im Team.
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    2. Antwort von Alexander Fuchs, Busslig
      Da Herr Passant mit Vorliebe auf zu wenig Talent, mangelnde Leidenschaft und ungenügende Sorgfalt unserer Schweizer Sportler hinweist, anbei die korrigierte Version seines jüngsten Beitrags. Für die Statistik: 5 Orthografiefehler in 6 Zeilen. Zu Stilistik und Inhalt schweigt das Lektorat.
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    3. Antwort von Alexander Fuchs, Busslig
      Die WM-Abfahrt war ein purer Zufallstreffer der Schweizer. Nach der WM gab es Schelte für die Österreicher, und prompt überrollen sie die Konkurrenz. Das ist Winnermentalität. Ich bin überzeugt, dass die Talsohle der Abwärtsentwicklung bei Swiss-Ski noch lange nicht erreicht ist. Während der Abfahrtsnachwuchs in Österreich überzeugt, bieten die Jungen bei Swiss-Ski gar nichts. Janka, von dem man behauptete, er finde den Anschluss wieder, na ja - in Österreich wäre er schon aus dem Team geflogen.
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    4. Antwort von J.Benz, AG
      Sie scheinen keine Ahnung zu haben. In den letzten zwei Jahren waren die Resultate noch um einiges schlechter. Ergo, SwissSki ist im AUFWÄRTSTREND! Sie schreiben so ziemlich immer das gleiche in die Kommentare und tun so als ob es das einfachste der Welt wäre, junge Athleten an die Weltspitze zu bringen. Und à propos Österreich: Ihnen ist schon aufgefallen dass auch dort alles andere als Zuversicht herrscht, vor Allem in den technichen Disziplinen. Was wenn Hirscher nicht ins Ziel kommt?
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    5. Antwort von jean passant, thun
      @Fuchs. Offenbar kam ihnen sonst keine Entgegnung in den Sinn. Nun es braucht ja auch Formalisten, Inhalte und eigene Ideen sind nicht jedermanns Sache.
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    6. Antwort von Lukas, Wil
      @ Passant Ich denke nicht dass man einen Gesamt-WC 9. mit 540 Punkten aus dem Team wirft. Das ist Fakt.
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    7. Antwort von Urs Lavric, Bern
      Die Analyse Passants war ein purer Zufallstreffer. Nach der WM gab es Schelte für Jean und prompt überrollt er die Konkurrenz der Ahnungslosen. Das ist Unbelehrbarkeit. Ich bin überzeugt, dass die Talsohle der Abwärtsentwicklung bei Jean Passant noch lange nicht erreicht ist. Während der Kommentarnachwuchs in Österreich überzeugt, bietet Passant gar nichts. Passant, von dem man behauptete er finde den Anschluss wieder, na ja in Österreich wäre er schon aus dem Forum geflogen.
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    8. Antwort von jean passant, thun
      @Lavric. Da amtet ein Meister der pointierten Satire. Sein Stilmittel die Wiederholung der plumpen Zeilen seiner unwürdigen Gegner. Mutig und listig, nimmt er schwächelnden Worte seiner Kontrahenten, breitet sie in ihrer ganzen Dummheit aus, welch ein Pläsier. Die Nachwelt wird ihm huldigen, denn er, zusammen mit dem Hüter der reinen Sprache, hat das Forum gesäubert, ihm sei unendlich Dank.
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