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Schweizer enttäuschen bei Kranjec-Sieg
Aus Sport-Clip vom 11.01.2020.
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Riesenslalom in Adelboden Kranjec gewinnt am «Chuenisbärgli» – Schweizer schwer geschlagen

Zan Kranjec feiert im Riesenslalom von Adelboden seinen 2. Weltcupsieg. Loïc Meillard vergibt eine gute Ausgangslage.

Das Podest

  • 1. Zan Kranjec (SLO) 2:27,90 Minuten
  • 2. Filip Zubcic (CRO) + 0,29
  • 3. Victor Muffat-Jeandet (FRA) + 0,64
  • 3. Henrik Kristoffersen (NOR) + 0,64

Nach zwei 5. Plätzen in den letzten beiden Riesenslalom-Austragungen in Adelboden schaffte Zan Kranjec am «Chuenisbärgli» den grossen Coup. Der Slowene, nach dem 1. Lauf «nur» auf Rang 6, bewahrte im 2. Durchgang kühlen Kopf und feierte seinen 2. Weltcupsieg. Auch, weil er seine Fahrt ohne grösseren Fehler ins Ziel brachte. Etwas, das anderen nicht gelang. Leider aus Schweizer Sicht auch Loïc Meillard nicht.

Der Walliser konnte seine vorzügliche Ausgangslage aus dem 1. Lauf nicht nutzen und büsste bereits im oberen Streckenteil viel Zeit ein. Diese Hypothek war für den 3. des 1. Durchgangs in der Folge nicht mehr wettzumachen. Für Meillard resultierte als bester Schweizer nur der 17. Platz.

Neben Kranjec komplettierten der Kroate Filip Zubic sowie die zeitgleichen Henrik Kristoffersen und Victor Muffat-Jeandet das Podest. Der Franzose machte dank einem starken 2. Lauf ganze 12 Ränge gut. Der Halbzeitführende Luca De Aliprandini rutschte in der Entscheidung weg und schied aus.

Die Schweizer

  • 17. Loïc Meillard + 1,97
  • 19. Daniele Sette + 2,34
  • 21. Cédric Noger + 2,61
  • 23. Justin Murisier + 3,21

Neben Meillard holten drei weitere Schweizer Weltcup-Punkte. Darüber freuen kann sich allen voran Daniele Sette. Der Engadiner, erst auf diese Saison hin in den Kader von Swiss-Ski aufgenommen, verblüffte im 1. Durchgang mit Rang 13. Zwar leistete sich Sette in der Entscheidung noch einige Fehler. Seine ersten Punkte im Weltcup liess sich der 27-Jährige aber nicht mehr nehmen.

Für Justin Murisier war es hingegen ein schwieriges Rennen. Grippegeschwächt fehlte dem Walliser letztlich die Kraft für ein Top-Resultat. Cédric Noger schaffte es bei seinem zweiten Auftritt am «Chuenisbärgli» erstmals ins Ziel.

Unglücklich verlief das Rennen für Gino Caviezel. Dem Bündner gelang im 1. Lauf eine starke Fahrt. In Führung liegend unterlief dem 27-Jährigen aber ein folgenschwerer Fehler, den er nicht mehr korrigieren konnte.

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Gino Caviezel scheidet nach starker Fahrt mit Bestzeit aus
Aus Sport-Clip vom 11.01.2020.
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So geht es weiter

Am Sonntag steht in Adelboden noch der Slalom (ab 10:20 Uhr live auf SRF zwei) auf dem Programm, bevor der Männer-Tross weiter reist nach Wengen, wo kommende Woche eine alpine Kombination, die Lauberhorn-Abfahrt und ein weiterer Slalom stattfinden.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.01.2020, 10:15 Uhr

19 Kommentare

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  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Frage mich jeweils, was für Erwartungen Medien und gewisse Schreiber an Athleten haben. Selber fahren und besser machen, am wohl schwierigsten RS-Hang des Ski-Weltcups! Seit 15 Jahren gab es am Chuenisbärgli keinen Podestplatz für die Schweizer.
    Natürlich war das heute nicht das Gelbe vom Ei, aber trotzdem fuhren 4 Schweizer in die Top 25, ohne Namen wie Odermatt oder Caviezel. MvG war ein Ausnahmekönner in dieser Disziplin. Genau so MH. Wer bei diesem Rennen ins Ziel kommt darf stolz sein!
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    1. Antwort von markus kohler  (nonickname)
      Swiss Ski ist von der Grösse und vom Geld sicher die Nummer 2 nach Österreich. Man muss erwarten können, dass in der Basisdisziplin des Alpinskisports regelmässig sehr starke RS Fahrer im Team sind. Seit MvG hat die Schweiz nicht einen einzigen hervorgebracht, Odermatt kann man noch nicht beurteilen und Janka war ein "One Hit Wonder" nicht mehr. Der Hang ist schwierig, aber wenn sie den nicht meistern, dann sind sie ganz einfach nicht fähig im WC mitzuwirken.
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  • Kommentar von Ramon Frey  (Ramon Frey)
    Kann mal passieren, caviezel war ja vor dem fehler super unterwegs. Wohl eines der wenigen rennen bei dem es eher ein nachteil war bei halbzeit auf dem podest zu stehen (wegen druck und den eh kleinen abständen).
    Was auffiel war, dass der obere streckenteil von meillard nicht nur langsam war sondern auch extrem schludrig/demotiviert wirkte. Alle fahrer sahen da oben extrem dynamisch aus, nur meillard nicht. Na ja wer weiss was durch seinen kopf ging...
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  • Kommentar von Hans Leuenberger  (hansle)
    Kopf hoch, liebe Schweizer. RS ist eine anspruchsvolle Disziplin. Da braucht's noch etwas Einsatz und Ausdauer. Wer RS-Spezialist sein will, muss auf ein Allrounder Wesen eher verzichten.
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