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Schweizer Fiasko im 2. Lauf Hirscher verteidigt seinen Thron in Zagreb

Der Österreicher feiert in Zagreb seinen 30. Weltcup-Sieg im Slalom. Aus Schweizer Sicht sorgt Tanguy Nef für den Lichtblick.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 1:48,64 Minuten
  • 2. Alexis Pinturault (Fr) + 0,60 Sekunden
  • 3. Manuel Feller (Ö) + 0,62 Sekunden

Lange musste Marcel Hirscher nicht um seinen 30. Weltcup-Sieg im Slalom zittern. Als er nach seinem 2. Lauf in die Leaderbox abbog, schied mit Marco Schwarz der einzige Fahrer aus, der im 1. Durchgang schneller gefahren war als Hirscher. Schwarz verpasste es somit, nach seinem Sieg unter der Woche beim City-Event von Oslo in Zagreb nachzulegen.

Trotz des Ausfalls von Schwarz landete mit Manuel Feller als Dritter noch ein zweiter Österreicher auf dem Podest. Er musste sich Alexis Pinturault um 2 Hundertstelsekunden geschlagen geben. Der Franzose zeigte einen starken 2. Lauf und verbesserte sich vom 5. auf den 2. Rang.

Die Schweizer

  • 9. Daniel Yule + 1,94 Sekunden
  • 13. Tanguy Nef + 2,15
  • 21. Luca Aerni + 5,62
  • out: Ramon Zenhäusern
  • out: Loïc Meillard
  • out: Marc Rochat

So schön sich die Schweizer Bilanz nach dem 1. Durchgang las, – 4 Swiss-Ski-Athleten in den Top 15, 6 in den Top 30 – so ernüchternd ist der Blick auf das Schlussklassement. Während Marc Rochat mit einem Skiverlust Pech hatte, leisteten sich Loïc Meillard und Ramon Zenhäusern bei ihren Ausfällen ärgerliche Fehler.

Luca Aerni geriet ebenfalls ins Wanken und verlor viel Zeit. Der 25-Jährige konnte das Rennen aber immerhin beenden und als 21. einige Weltcup-Punkte sammeln. Bester Schweizer war Daniel Yule. Nach seinem Premierensieg in Madonna di Campiglio dürfte der 9. Platz für den Walliser eine leise Enttäuschung sein.

Für den Schweizer Lichtblick sorgte Tanguy Nef. Der Genfer machte im 2. Lauf gleich 15 Ränge gut und fuhr als 14. sein zweitbestes Weltcup-Resultat heraus. Einzig in Levi war der 22-jährige Nef als Elfter noch besser klassiert.

So geht's weiter

Für die Männer heisst es jetzt: Ab ins Berner Oberland. Am kommenden Wochenende messen sich die Techniker am «Chuenisbärgli» in Adelboden. Auf den Riesenslalom am Samstag folgt am Sonntag ein Slalom.

Die Speed-Cracks reisen direkt nach Wengen, wo vom 18. bis 20. Januar die Lauberhorn-Rennen über die Bühne gehen. Neben der legendären Abfahrt werden dort auch eine alpine Kombination und ein Slalom ausgetragen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.01.2019, 12:00 Uhr

13 Kommentare

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