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Schweizer in Zagreb Zweiter Noël schnappt Zenhäusern den Sieg weg

Ramon Zenhäusern wird im Slalom von Zagreb nur von Clément Noël geschlagen. 7 Hundertstel fehlen dem Walliser zum Sieg.

Das Podest

  • 1. Clément Noël (FRA) 1:57,14
  • 2. Ramon Zenhäusern (SUI) +0,07
  • 3. Alex Vinatzer (ITA) +0,29

Ramon Zenhäusern feierte in Zagreb seinen dritten Podestplatz in einem Weltcup-Spezial-Slalom. Als Halbzeitleader konnte der Walliser gar mit seinem zweiten Vollerfolg liebäugeln, musste sich aber um 7 Hundertstel Clément Noël geschlagen geben.

Video
Die Fahrt von Clément Noël im 2. Lauf
Aus Sport-Clip vom 05.01.2020.
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Der Franzose steht bereits zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Treppchen. Mit Alex Vinatzer überraschte ein Athlet auf Rang 3, dessen Weltcup-Bestresultat im Slalom bisher ein 12. Rang gewesen war. Der Italiener profitierte auch vom Ausfall von Michael Matt, dem Zweitplatzierten des 1. Laufs.

Kristoffersen mit herber Niederlage

Zenhäusern hatte bereits letztes Jahr in Kitzbühel eine Halbzeitführung nicht ins Trockene fahren können. Er wurde damals Sechster. Nun kam es zum Déjà-vu – allerdings mit viel besserem Ausgang für den Walliser.

Alexis Pinturault (9.) und Henrik Kristoffersen (19.), die beiden meistgenannten Favoriten auf den Sieg, gehörten zu den Geschlagenen. Sowohl der Franzose als auch der Norweger hatten im 1. Durchgang über eine Sekunde auf Zenhäusern eingebüsst. Diese Hypothek war nicht mehr aufzuholen. Besonders Kristoffersen kam nicht auf sein gewohntes Leistungsniveau.

Die weiteren Schweizer

  • 24. Tanguy Nef +1,62
  • 27. Daniel Yule +2,10

Die Schweizer konnten als Team nicht überzeugen. Tanguy Nef war als 24. zweitbester Swiss-Ski-Athlet. Daniel Yule, zu Saisonbeginn in Levi noch auf dem Podest, zollte den Bedingungen auf dem Kunstschnee Tribut. Vor allem im zweiten Lauf kam er nie richtig ins Fahren und beendete das Rennen auf dem enttäuschenden 27. Platz.

Video
Yule: «Lief überhaupt nicht nach Wunsch»
Aus Sport-Clip vom 05.01.2020.
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Luca Aerni, Sandro Simonet und Reto Schmidiger fädelten im 1. Lauf allesamt ein. Loïc Meillard verbremste seine Fahrt und verpasste den 2. Durchgang ebenfalls.

So geht es weiter

Für die Technik-Spezialisten steht im dicht befrachteten Weltcup-Programm bereits am Mittwoch der Nachtslalom in Madonna di Campiglio an. Am kommenden Wochenende spielt die Musik am Chuenisbärgli in Adelboden, wo ein Riesenslalom und ein Slalom gefahren werden.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.01.2020, 17:30 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Zenhäuser hat ein Debakel abgewendet. Seit Maillard die zwei 2 Plätze letztes Jahr geholt hat, geht es mit im Abwärts, beim Slalom ist am besten ersichtlich. Einfach Wahnsinnig viele Ausfälle der Schweizer. Die meisten scheinen ein Mentales Problem zu haben. Aerni wird bald eine hohe 40 Nummer haben. Verliert ein halbe Sekunde auf den ersten 9 Sekunden fahrzeit ohne ersichtlichen Fehler? Wir haben zum Glück Zenhäuser der Mental sehr stark scheint und mit Druck umgehen kann. Toll sein Auftritt.
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    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Wieder mal ein Kommentar vom Oberlehrer und Top-Skiexperten!
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Der einzige Oberlehrer den ich kenne heisst Erich Singer.
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    3. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Bei Aerni, Simonet und Schmidiger ist tatsächlich seit längerem der Wurm drin. Aerni, der technisch so brillant fahren kann, hat nach seinem WM Titel nie mehr so richtig den Faden gefunden. Von Salomon gibt's ein tolles Video, wo man Aerni, zusammen mit Mader, frei Ski fahren sieht. Eine Augenweide. Immer wenn ich Kurzschwünge mache, ist das meine Referenz. Ich hoffe, dass Aerni irgendwann wieder der Knopf aufgeht.
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  • Kommentar von Stee Müller  (amateur)
    Warum ist die Video Auswahl in dieser Saison so knapp bemessen?
    Es wäre schön mindestens jeweils alle Fahrten der Schweizer nachsehen zu können..
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Da haben sie nichts verpasst. Ausser Zenhäuser und Nef, war das ein Desaster.
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  • Kommentar von Dominik Bigler  (Dömu97)
    Tolle Leistung von Zenhäusern! Wenn er so weiterfährt kommt der Sieg von alleine. Wer weiss, vielleicht ja sogar zu Hause in Adelboden oder Wengen. Gute Leistung auch von Nef, welcher nun hoffentlich regelmässig in die Punkte fahren wird. Absolut enttäuschend alle anderen Schweizer. Meillard, Aerni, Simonet und Schmidiger. Letzterer erreichte nicht einmal die 1. Zwischenzeit. Ich hoffe auf eine starke Reaktion in Madonna und dan zu Hause. Schnell Slalomfahren können sie definitiv alle!
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