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Zusammenfassung Slalom Männer in Kitzbühel
Aus sportpanorama vom 26.01.2020.
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Slalom am Ganslernhang Sieg in Kitzbühel: Yule beendet 52-jährige Leidenszeit

Daniel Yule gewinnt den Slalom am Ganslernhang. Auch Reto Schmidiger sorgt für ein Ausrufezeichen.

Das Podest

  • 1. Daniel Yule (SUI) 1:41,50 Minuten
  • 2. Marco Schwarz (AUT) +0,12
  • 3. Clément Noël (FRA) +0,37

«Come on, Baby!» ertönte es wie schon in Adelboden im Zielgelände: Daniel Yule hatte gerade die 2. entfesselte Fahrt in den Kitzbüheler Schnee gezaubert, die grüne «1» leuchtete auf. Wenig später und nach der Fahrt des überraschenden Halbzeitführenden Lucas Braathen (Startnummer 34, Rang 4) war klar: Nach 52 Jahren Wartezeit gibt es wieder einen Schweizer Sieg am Ganslernhang.

Yule beerbt damit Dumeng Giovanoli, der 1968 den ersten und bisher einzigen Schweizer Slalom-Sieg in Kitzbühel herausgefahren hat. Für den formstarken Walliser Yule ist es nach Madonna und Adelboden bereits der 3. Saisonsieg.

Marco Schwarz mit dem ersten Saison-Podestplatz im Slalom für den ÖSV und der zweifache Saisonsieger Clément Noël komplettierten das Siegertreppchen.

Die weiteren Schweizer

  • 9. Reto Schmidiger +0,79
  • 11. Ramon Zenhäusern +0,93
  • Tanguy Nef DNF2

Mit zwei starken Läufen fuhr Reto Schmidiger mit der Startnummer 46 in die Top 10 und zu seiner persönlichen Saisonbestleistung. Der Nidwaldner sammelt damit zum 3. Mal in Serie Punkte.

Ramon Zenhäusern konnte nicht sein ganzes Potenzial abrufen und musste nach zwei ruppigen Auftritten mit Rang 11 Vorlieb nehmen. Zuletzt hatte es im Kitzbühel-Slalom für den grossgewachsenen Walliser zwei 6. Plätze gegeben.

Tanguy Nef fiel nach einem Einfädler aus der Entscheidung, Loïc Meillard hatte den 2. Lauf um 2 Hundertstel verpasst.

Die Österreicher

Nach den zuletzt wenig prickelnden Auftritten der österreichischen Slalomfahrer haben sie sich pünktlich zum Heimauftritt rehabilitiert.

Allen voran Adrian Pertl liess mit seinem 8. Platz aufhorchen. Es sind dies die ersten Weltcup-Punkte für den 23-Jährigen überhaupt. Zudem gelangen auch Schwarz (2.) und Michael Matt (6.) Exploits. Manuel Feller (13.) und Fabio Gstrein (16.) rundeten das starke Team-Ergebnis ab.

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Unglücklich gelaufen: Die Slapstick-Einlage des Kroaten Kolega
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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So geht es weiter

Bereits am Dienstag steht in Schladming der nächste Slalom auf dem Programm. Danach geht es für den Männer-Skitross nach Garmisch-Partenkirchen, wo eine Abfahrt und ein Riesenslalom anstehen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.01.20, 10:25 Uhr

twu

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Fäbsi Amon  (F.Am2003)
    Jetzt aber Koller sie können doch auch loben und nicht nur kritisieren und das noch bei einem Rennen welches im Verhältnis eher durchzogen war
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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Das Slalomteam lieferte, wie gewohnt Yule und dann auch Schmidiger. Es gibt immer noch diverse Baustellen,mit Meillard, der nie 2 mal gut fährt, Aerni, der gar nichts mehr zu Stande bringt und auch Rochat, der fast immer ausscheidet. Aebr insgesamt ist das Team sehr solide aufgestellt und Yule ist auf Augenhöhe mit den besten Slalomfahrern der Gegenwart.
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Aerni muss sich grundsätzliche Gedanken zu seiner Zukunft machen. Da stimmt nichts mehr, er ist völlig verunsichert. Auch das Setup scheint nicht mehr zu passen. Dass ein Materialwechsel mitten in der Saison funktionieren kann, hat Razzolis überstürzter Wechsel von Völkl zu Fischer gezeigt. Nun fährt er mit der abenteuerlichen Combo Fischer Ski/Bindung und Lange Schuh. Aerni braucht dringend einen Impuls, sonst wird das nichts mehr.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Wahnsinn dieser Yule und das trotz einem größeren Schnitzer im 2.Lauf, wie in Adlboden, brachte er es denoch nach Hause. Das macht den Sieg noch größer. Ich verneige mich von dieser Leistung. Gefreut hat mich auch das Resultet von Schmidiger. Da sieht man was möglich ist mit etwas Mut und Selbstvertrauen. Ich freue mich auf Schladming, den auch den Hang mag Yule und mit dem Selbstvertrauen ist viel möglich. Hoffen wir das auch das nötige Wttkampfglück mitspielt auch mal für unsere Sorgenkinder.
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