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Slalom in Levi Yule schafft bei Kristoffersen-Triumph den Sprung aufs Podest

Daniel Yule wird in Levi vor Teamkollege Ramon Zenhäusern Dritter. Der Sieg geht an Henrik Kristoffersen.

Das Podest

  • 1. Henrik Kristoffersen (NOR) 1:48,55 Minuten
  • 2. Clément Noël (FRA) +0,09 s
  • 3. Daniel Yule (SUI) +0,18 s

Bei schwierigen Bedingungen mit Nebel und Schneefall behielt Henrik Kristoffersen mit einem starken 2. Durchgang beim Slalom in Levi die Oberhand. Der Norweger fing damit auch den derzeitigen Slalom-Überflieger Clément Noël (3 Siege in den letzten 6 Rennen), der zur Halbzeit vorne gelegen hatte, noch ab.

Für das Schweizer Ausrufezeichen sorgte Daniel Yule. Der 26-Jährige brillierte im 2. Durchgang mit einem phänomenalen Auftritt im schwierigen Steilhang und schaffte nach Platz 7 nach dem 1. Lauf noch den Sprung aufs Podest.

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Yule: «Hoffentlich kann ich so weiterfahren»
Aus sportlive vom 24.11.2019.
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Die weiteren Schweizer

  • 4. Ramon Zenhäusern +0,27 s
  • 13. Sandro Simonet +1,12 s
  • 17. Luca Aerni 1,34 s
  • 17. Loïc Meillard 1,34 s
  • 22. Tanguy Nef 1,69 s

Ramon Zenhäusern seinerseits verspielte einen Podestplatz nach dem 1. Lauf (3.) noch. Der 27-Jährige spielte auch im 2. Durchgang seine Stärken in der Fläche aus, hatte aber im Steilhang umso mehr Mühe und verpasste das Treppchen am Ende um 9 Hundertstel. Bereits vor einem Jahr war er in Levi Vierter geworden.

Sandro Simonet, Luca Aerni, Loïc Meillard und Tanguy Nef sammeln nach soliden Auftritten ebenfalls Punkte. Allesamt hatten sie vor allem im Steilhang Mühe. Aerni fasste die Leistung mit «ganz okay» passend zusammen. Bereits im 1. Lauf an der Zeit respektive an der Piste gescheitert waren Reto Schmidiger und Marc Rochat.

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Anspruchsvolles Aufwärmprogramm: Aerni müht sich beim «Bälle fangen» ab
Aus sportlive vom 24.11.2019.
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Die Enttäuschung

Überhaupt nicht auf Touren kam Alexis Pinturault. Der Riesen-Sieger von Sölden zum Saisonauftakt verpasste den 2. Lauf als 36. deutlich.

So geht es weiter

Nach dem Levi-Wochenende reisen die Männer weiter nach Übersee, wo nächstes Wochenende in Lake Louise eine Abfahrt und ein Super-G anstehen. Die Slalom-Fahrer stehen erst wieder in 3 Wochen in Val d'Isère im Einsatz.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 24.11.19, 10:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Lionel Werren  (Der Klartexter)
    Erfrischend! Endlich kann man wieder Slalom schauen, ohne dass man im voraus weiss, welche 2-3 gewinnen werden.
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    1. Antwort von Elsa Tschopp  (Nimsay)
      Stimmt. Bin auf kaum eine Disziplin so gespannt wie den Slalom dieses Jahr. Kristoffersten, Noel, Yule und Zenhäuser, Pinturault alle sehr stark. Und trotzdem, Hirscher fehlt auch... und manchmal bleibt der Beigeschmack: was wäre wenn?
      Ich hoffe jedenfalls auf den ein oder anderen Schweizer Slalom Sieg in dieser Saison - Potential ist da.
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  • Kommentar von Herr Stähli  (TheRealDouble3)
    Wie ich bereits direkt nach dem Rücktritt von Hirscher gesagt habe, in der Nationenwertung weden die Österreicher allerhöchstens auf dem 3. Platz sein, die fetten Jahre sind vorbei, die waren hauptsächlich fett wegen Hirscher, nur viele Athleten zu haben reicht nun halt nicht mehr.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Warten wir ab die Saison ist lang und noch kennen wir den neusten Stand in den Speed Disziplinen nicht. Doch bei Technischen Bewerben bei den Herren sind wir klar vorne. Auch wenn man das Alter ansieht, sind die Schweizer sehr viel Jünger aufgestellt. M. Schwarz ist der Jüngste Spitzenfahrer und dann haben sie ein Riesen Loch. Auch wenn sie wie wir 6 Athleten in den Lauf gebracht haben, ist nicht nur das Gesamtresultate schlechter, das Schweizer Team ist sehr viel Jünger:CH 149 zu A 164 Jahren.
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    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Hr. Stähli Die fetten Jahre der Österreicher in der Nationenwertung waren nicht nur während der Karriere von Hirscher. Die Schweiz gewann diese letztmals 1989! Seither immer Österreich bzw. 30x in Folge. Ohne Hirscher in der letzten Saison wären die Männer beider Nationen ziemlich gleichauf. Bei den Frauen waren die Austria-Damen rund 2000 WC-Punkte besser als die Schweiz. Somit schwierig es in dieser Saison zu drehen, aber nicht unmöglich.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Bravo Daniel und Ramon tolle Leistung und auch die übrigen Schweizer zeigten eine gute Teamleistung!
    Macht Lust auf mehr!
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