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Slalom in Zagreb muss abgebrochen werden
Aus Sport-Clip vom 06.01.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 27 Sekunden.
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Slalom wird abgebrochen Piste in Zagreb lässt auch am Donnerstag kein faires Rennen zu

  • Der Slalom der Männer in Zagreb kann auch am Donnerstag nicht durchgeführt werden.
  • Das Rennen wird nach 19 gestarteten Athleten im 1. Lauf abgebrochen.
  • Bereits am Mittwoch konnte der Slalom in der kroatischen Hauptstadt aufgrund schlechter Pistenverhältnisse nicht stattfinden.

Es soll einfach nicht sein mit dem Slalom der Männer in Zagreb. Einen Tag nach der wetterbedingten Verschiebung hielt die ramponierte Piste der Belastung nicht stand. Nach 19 Fahrern und zahlreichen Unterbrüchen war Schluss.

Keine fairen Verhältnisse

Ramon Zenhäusern lag zum Zeitpunkt des Abbruchs an zweiter Stelle hinter dem Norweger Sebastian Foss-Solevaag. Loïc Meillard und Daniel Yule folgten mit grossen Rückständen auf den Plätzen 7 und 8. Das Resultat wird nicht gewertet. Ob und wann das Rennen nachgeholt wird, ist offen.

Die Pistenarbeiter in Zagreb.
Legende: Konnten das Rennen auch nicht mehr retten Die Pistenarbeiter in Zagreb. imago images

Wie für die noch später gestarteten Fahrer war es bereits für Meillard und Yule praktisch unmöglich, an die besten Zeiten heranzukommen. Luca Aerni büsste mit Startnummer 17 ohne grossen Fehler 3,22 Sekunden auf die Bestzeit ein und verglich die Verhältnisse mit einer Buckelpiste.

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Aerni tut seinen Unmut im Ziel kund
Aus Sport-Clip vom 06.01.2022.
abspielen. Laufzeit 25 Sekunden.

In minutenlangen Unterbrüchen versuchten die Organisatoren zunächst, das Rennen mit dem Einsatz von Salz und Wasser irgendwie über die Runden zu bringen. Schliesslich mussten sie die Hoffnungslosigkeit des Unterfangens einsehen, bevor ein Drittel der 61 Fahrer den ersten Lauf absolviert hatte. Zur Absage trugen auch Sicherheitsbedenken bei, teilte die FIS mit.

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Joris: «Abbruch ist die richtige Entscheidung»
Aus Sport-Clip vom 06.01.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 37 Sekunden.

So geht's weiter

Der Männer-Tross verschiebt sich nun in Richtung Berner Oberland. Bereits am Samstag steht in Adelboden ein Riesenslalom auf dem Programm. Am Sonntag folgt am «Chuenisbärgli» der Slalom. Damit der Transfer aus Kroatien zügig erfolgt, werden die Fahrer mit einem Charterflug von Zagreb in die Schweiz reisen.

Nach Adelboden stehen in den kommenden Wochen zudem die Rennen in Wengen, Kitzbühel und an den Olympischen Spielen in Peking auf dem Programm.

SRF zwei, sportlive, 06.01.2022, 12:55 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Zagreb ist 158 m ü. M. aber das zugehörige Skigebiet liegt auf 750-1050 m ü. M.
    Die kroatischen Organisatoren waren überfordert von diesen milden Verhältnissen. Es war ja nicht das erste mal, dass hier gefahren wird.
  • Kommentar von Erich Kästli  (swisspioneer)
    Vielleicht bekommen die Veranstalter nur Ticketeinnahmen / Versicherungsleistungen bei einem Abbruch, aber nicht bei einer Absage?
    1. Antwort von Thea Hübscher  (Thea hubscher)
      Dann hätten sie es nach dem ersten Fahrer absagen können... foss-solevaag (Startnummer 1) konnte nur lachen... haben sie aber nicht.
  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Wir kann man nur auf so eine blöde Idee kommen, in einem Ort mit 158 meter über Meer bei so warmen Temperaturen Ski zu fahren. Wasserski vielleicht. Mammamia die FIS wird Jahr für Jahr nur noch verblödeter.
    1. Antwort von Ramon Josi  (ramon.josi)
      Andere Frage: Wie kann man nur auf so eine blöde Idee kommen, einen Kommentar zu hinterlassen ohne vorher abzuklären, ob das geschriebene der Tatsache entspricht. Zagreb auf 158 ja, Skigebiet um 1000 herum. MfG
    2. Antwort von Thea Hübscher  (Thea hubscher)
      Und in anderen Jahren hatte es genügend schnee...um das gehts doch gar nicht...wenns keinen hat muss man absagen...aber nein lieber durchdrücken und verletzungen vor Olympia riskieren...