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Kryenbühl spricht im Montagsmaler über seinen Kitzbühel-Sturz
Aus Sport-Clip vom 09.02.2021.
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Speedfahrer spricht über Sturz Kryenbühl: «Muss dem Kopf die Zeit geben, die er braucht»

Urs Kryenbühl erholt sich zuhause von seinem schlimmen Sturz in Kitzbühel. Beim «Montagsmaler» auf Instagram teilte er erfreuliche Neuigkeiten mit.

«Sei es die Schulter, der Kopf oder auch das Knie. Es geht immer etwas besser», erzählt Urs Kryenbühl beim «Montagsmaler» auf dem Instagram-Account von SRF Sport. Gut zweieinhalb Wochen ist es her, dass der 27-Jährige bei der Hahnenkammabfahrt in Kitzbühel beim Zielsprung schwer stürzte und sich dabei Verletzungen an Kopf, Knie und Schulter zuzog.

Jetzt nur nicht euphorisch werden und dem Kopf die Zeit geben, die er braucht.
Autor: Urs Kryenbühl

Kryenbühl ist sich bewusst, dass er Glück im Unglück hatte. Entsprechend will er auf keinen Fall mit der Situation hadern. «Wir haben alle noch ganz andere Bilder vom Sturz im Kopf, was da alles hätte passieren können. Wenn ich bedenke, wie übel es mich ‹verstrichen›hat, geht es mir nun sehr, sehr gut», so der Schwyzer.

So schnell hat es mir noch nie eine Schaufel gefressen.
Autor: Urs Kryenbühl

Trotz der ständigen Fortschritte will Kryenbühl in der Reha nichts überstürzen. Er sei aktuell dabei, wieder die ersten Gehschritte zu wagen. Vor allem mit der Gehirnerschütterung müsse er aber vorsichtig umgehen: «Ich darf jetzt nur nicht euphorisch werden. Ich muss dem Kopf die Zeit geben, die er braucht», weiss der Speedfahrer.

Mit dem Sturz abgeschlossen

Den Sturz wollte sich Kryenbühl schon wenige Stunden nach dem Unglück selber anschauen. Er glaubt, dass der Wind eine Rolle gespielt hat: «So schnell hat es mir noch nie eine Schaufel gefressen», beschreibt der Schweizer. Und fügt an: «Die Kontrolle war sofort weg.»

Die Umstände mit dem Wind erleichtern es Kryenbühl in gewisser Weise, mit dem Sturz abzuschliessen. «So kann ich dem Wind die Schuld geben und habe keine Selbstzweifel», erklärt er.

SRF zwei, sportlive, 8.2.2021, 10:40 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Johnny Hess  (JohnnyHess)
    Das war gesternabend ein schöner Moment als sich Hr Kryenbühl dazugeschaltet hat. Freut mich dass es ihm schon besser geht und das Lachen hat er auch nicht verloren.
    Wünsche ihm von Herzen viel Kraft und alles Gute auf dem Weg zurück !
  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    @Frau Keiser, die heutige Jugend ist per se auf DU und DU (und das ist nicht despektierlich gemeint) (im Vorarlberg ist das usus , dass man sich du sagt, auch wenn man sich nicht kennt) und sind nicht so altmodisch beim Sie geblieben wie früher, als man sich 20 Jahre kannte und sich immer noch mit Sie anredet.
    1. Antwort von Philipp Spuhler  (PSp)
      Ja das war schon früher so als wir jugendliche waren, auch damals waren wir per se auf Du. lacht
  • Kommentar von Robin Rost  (rob_ros)
    Was für ein sympatischer Typ! Mit beiden Beinen auf dem Boden, realisiert, dass er Glück im Unglück hatte und schaut nach vorne. Ganz viel Erfolg bei der Rückkehr Urs und deine Zeit für einen Grossanlass kommt sicher schon sehr bald.
    1. Antwort von Christiane Neberer  (Nebi)
      Es müsste eine Pflicht zur Offenlegung geben für alle, welche einen solchen Kommentar ablehnen .....
    2. Antwort von Theres Keiser  (TheKe)
      @ Chr. Neberer: Ich habe weder abgelehnt noch zugestimmt. Aber was mich beim Kommentar von R. Rost stört, ist das kumpelhafte Du gegenüber Urs Kryenbühl. Kann ja sein, dass man sich persönlich kennt. Ansonsten finde ich dies respektlos.
    3. Antwort von Beat Zurbrügg  (BeZu)
      @Therese Keiser. Im Sport ist es üblich dass man per du ist und ich würde es gut finden wenn das bei bei Sportübertragungen auch so wäre es sind sowiso alle Reporter und Kommentatoren mit den Sportlern per du und dürfen dies nur vor der Kamera nicht. ich bin in einem Dorf aufgewachsen wo sich alle gedutzt haben, auch den Regierungsrat und es ist nichts verwerfliches daran. Hat auch nichts mit Respekt zu tun. Bin übrigens auch mit meinen Kunden per du.