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Waldner: «Wir suchen ein Ersatzdatum vor Olympia»
Aus Sport-Clip vom 30.12.2021.
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Start ab Brüggli? Wengen als Ersatz-Option für gestrichenen Super-G

FIS-Renndirektor Markus Waldner will mit den Veranstaltern in Wengen und Swiss-Ski prüfen, ob am Lauberhorn ein Super-G ausgetragen werden kann.

Der Super-G von Lake Louise steht unter einem schlechten Stern, musste das Rennen doch auch am Nachholtermin in Bormio abgesagt werden. Dies ist für die Speedfahrer doppelt bitter, da der zweite Super-G auf der «Pista Stelvio» am Donnerstag der letzte vor den Olympischen Spielen in Peking (ab 4. Februar) gewesen wäre.

Für FIS-Renndirektor Markus Waldner war deshalb sofort nach der Absage klar: «Wir versuchen immer sofort nachzuholen, so früh wie möglich und vor allem vor Olympia – weil die Fahrer diese Rennen für Punkte und so weiter brauchen.»

Hoffentlich finden wir eine Lösung mit dem Veranstalter in Wengen und Swiss Ski.
Autor: Markus Walder

Und das Gedankenkarussell des Südtirolers lief gleich im Interview mit SRF auf Hochtouren: Da die nächsten Rennen in der Schweiz stattfinden, werde er jetzt den Schweizer Skiverband kontaktieren. «Hoffentlich finden wir eine Lösung mit dem Veranstalter in Wengen und Swiss-Ski. Eine Option wäre, den Super-G dort zu auszutragen.»

Ein Weltcup-Super-G in Wengen 1994

Ein Super-G in Wengen? Das klingt im ersten Moment ungewohnt – doch es wäre keine Premiere. In der Saison 1993/1994 gab es den bislang einzigen Super-G am Lauberhorn, zudem fanden Anfang 2000er im FIS-Wettbewerb und später im Europacup einige Super-G in Wengen statt.

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Berthod: «Ob sich ein Super-G in Wengen umsetzen lässt, muss jetzt abgeklärt werden»
Aus Sport-Clip vom 30.12.2021.
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Klar ist, dass einige der Highlights wie der «Hundschopf» oder die «Minschkante» dann nicht befahren werden könnten. «Das liesse sich mit dem Super-G von der Länge her bis ins Ziel runter nicht vereinbaren», erklärt SRF-Skiexperte Marc Berthod. Da man diese Highlights der Strecke jeweils auch alle schon am Freitag dabei haben wollte, wurde bislang neben der traditionellen Lauberhorn-Abfahrt eine Kombination ausgetragen.

Gemäss Waldner wäre ein Start ab dem «Brüggli» denkbar. Berthod glaubt, dass die Strecke nicht zuletzt mit dem Ziel-S auch für einen Super-G attraktiv wäre. Ob es bei einem reinen Gedankenspiel bleibt oder ob Marco Odermatt, Beat Feuz und Co. in Wengen in den Genuss eines Super-G kommen, wird sich in den nächsten Tagen weisen.

SRF zwei, sportlive, 30.12.2021, 11:20 Uhr;

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Seisenbacher  (Christian Seisenbacher)
    In Kitzbühel finden schon zwei Abfahrten und ein Super G statt. Wird schwierig noch einen Super G auszutragen.
    1. Antwort von Tim Oppliger  (Tim Oppliger)
      Stimmt nicht. In Kitzbühel werden 2 Abfahrten und 1 Slalom ausgetragen. Kein Super G.
  • Kommentar von Markus Schor  (Küsu)
    Eigentlich brauchen wir den FIS Zirkus dieses Jahr gar nicht. Ich bin der Meinung die Gesundheit ist wichtiger. Aber der FIS und den Veranstalter geht es e nicht um den Sport und der Gesundheit!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Schor, ganz so einfach ist es leider nicht. FIS und Veranstalter sind Unternehmer/innen mit Mitarbeitenden, die durch ihre Mitarbeit den Lebensunterhalt verdienen. Insofern besteht kein Unterschied zu allen anderen Firmen und sonstigen Betrieben auch ausserhalb des Sports. Welche dieser Unternehmungen nun wegen der Pandemie nur eingeschränkt oder gar nicht betrieben werden dürfen, ist eine der grossen Fragen, welche Bevölkerung und Politik jetzt bald zwei Jahre beschäftigt.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Logisch Wengen als Ersatzort. What else?.....;-))
    1. Antwort von Remigi Bucher  (buremi)
      Smart :-)