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Super-G in Gröden: Rennbericht
Aus Sport-Clip vom 20.12.2019.
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Super-G in Gröden Nebel, Regen und 90 Minuten Pause: Kriechmayr trotzt allem

Der Österreicher sichert sich in den Dolomiten seinen 5. Weltcup-Sieg. Das Schweizer Speed-Team verpasst das Podest.

Das Podest

  • 1. Vincent Kriechmayr (AUT) 1:13,84
  • 2. Kjetil Jansrud (NOR) +0,05
  • 3. Thomas Dressen (GER) +0,22

Die Speedcracks mussten in Gröden grosse Geduld beweisen. Schlechte Sicht mit Nebel sowie leichter Regen sorgten auf der Saslong für schwierige Verhältnisse und dafür, dass das Rennen nur vom Reservestart in Angriff genommen werden konnte. Nach 4 Fahrern wurde der Super-G ein erstes Mal für längere Zeit unterbrochen. Nach 20 Athleten wiederholte sich das Spiel noch einmal. Erst nach 90 Minuten durfte die Startnummer 21, Christoph Krenn, auf die Piste. Nach 48 von 64 Fahrern wurde das Rennen schliesslich abgebrochen.

Davon liessen sich die Besten allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Vincent Kriechmayr, bereits in Lake Louise als Dritter auf dem Podest, sorgte im untersten Abschnitt für die Differenz und sicherte sich seinen 5. Weltcup-Sieg. Knapp dahinter folgte Kjetil Jansrud, der stets in Führung lag, den Vorsprung kurz vor dem Ziel aber noch einbüsste. Thomas Dressen komplettierte das Podest als Dritter.

Die Schweizer

  • 4. Mauro Caviezel +0,35
  • 9. Beat Feuz +0,55
  • 14. Gino Caviezel +0,75
  • 19. Stefan Rogentin +0,99
  • 24. Marco Odermatt +1,15

Knapp neben dem Podest landete Mauro Caviezel. Der Bündner war bereits mit der Startnummer 3 vor der ersten Unterbrechung auf die Piste gegangen und überzeugte nach den Rängen 3 und 5 auch im 3. Super-G des Winters. Trotzdem konnte auch er nicht verhindern, dass das Schweizer Team im 5. Speedrennen der Saison das Podest zum ersten Mal verpasste.

Beat Feuz, der sich mit der Piste in Gröden noch nie recht anfreunden konnte, war mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden, obwohl er nur eine gute halbe Sekunde auf den Sieger einbüsste. In einem engen Rennen reichte dies für den 9. Platz.

Drittbester Schweizer war Gino Caviezel. Der jüngere der Caviezel-Brüder belegte Rang 14 und schaffte damit sein mit Abstand bestes Ergebnis in einem Weltcup-Super-G. Stefan Rogentin egalisierte mit Platz 19 sein Bestergebnis in dieser Disziplin. Eine kleine Enttäuschung musste Marco Odermatt hinnehmen. Bei der Fahrt des Gewinners von Beaver Creek waren keine sichtbaren Fehler zu sehen. Trotzdem verlor der Nidwaldner mehr als eine Sekunde.

So geht es weiter

Spielt das Wetter in den Dolomiten in den nächsten Tagen mit, findet am Samstag die Abfahrt auf der Saslong statt, bevor am Sonntag in Alta Badia der traditionsreiche Riesenslalom und am Montag ein Parallel-Riesenslalom auf dem Programm stehen. Nach Weihnachten geht es in Bormio weiter, wo eine Abfahrt und eine Kombination geplant sind.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.12.19, 11:35 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Schön das wenigstens die Sponsoren in der Kamera sind trotz schlechten Wetter. Und die Sponsoren sind ein sehr wichtiger Teil eines Sportlers.
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  • Kommentar von Giorgio de Salice  (G.d.S.)
    Diese Wetterverhältnisse sind eindeutig der aktuell hohen Co2-Belastung und dem fortschreitenden Klimawandel geschuldet. Unsere Schweizer Skirennfahrer reagieren, wie allgemein bekannt ist, um einiges sensibler, als die Österreicher, Norweger und Deutschen auf hohe Co2-Konzetrationen und Klimaveränderungen.
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    1. Antwort von Andreas Honegger  (Andreas Honegger)
      Sie widersprechen sich leider in ihrer eigenen Aussage, den Wetterverhältnisse sind nicht gleich Klima, googlen sie doch gerne mal den Unterschied. Zudem hat das CO2 in der Luft überhaupt keinen Einfluss auf das Wetter, wenn dann auf das Klima. Und wie sich ein Mensch besser an eine CO2-Konzentration, anpassen können soll als ein Anderer, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. CO2 ist für den Menschen an sich ein völlig irrelevantes Gas, das dem Körper weder nützt noch schadet.
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    2. Antwort von Martin Müller  (Nonaeol)
      Ich musste beim Kommentar von G.d.S. schmunzeln. Die sicherlich gewollte Absurdität erinnert mich ein wenig an die ewige Ausreden-Sucherei von Abfahrern wie Peter Müller ;-)
      CO2 ist für den Menschen direkt nicht notwendig, indirekt aber schon, denn ohne CO2 in der Luft gibt es keine Pflanzen.
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  • Kommentar von Fritz Rueegsegger  (Matterhorn+234)
    Auch bei einem abgespeckten Rennkalender wird es nicht immer optimale Bedingungen geben. Und Verschiebungen sind kaum möglich, auch weil die Hotels wieder anderweitig gebucht sind. Skisport findet nun mal draussen statt. Es wird auch wieder Tage mit Bilderbuchwetter geben. Alles nicht so tragisch,
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