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Zusammenfassung Super-G Männer
Aus Sport-Clip vom 06.03.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 22 Sekunden.
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Super-G in Kvitfjell Kilde gewinnt Rennen und kleine Kugel – Feuz knapp neben Podest

Der Norweger Aleksander Kilde gewinnt den Super-G in Kvitfjell und entscheidet die Disziplinenwertung vorzeitig.

Das Podest

  • 1. Aleksander Kilde (NOR) 1:25,91 Minuten
  • 2. James Crawford (CAN) +0,07 Sekunden
  • 3. Matthias Mayer (AUT) +0,12

Um die Abfahrtskugel muss Aleksander Kilde noch weitere 10 Tage zittern. Umso erleichterter zeigte sich der Norweger, als er nach Matthias Mayers Fahrt vorzeitig als Sieger der Super-G-Wertung feststand. Der Österreicher war mit Startnummer 13 der letzte Athlet gewesen, der die Entscheidung um die kleine Kugel mit einem Sieg noch hätte vertagen können. Mayer fehlten jedoch 12 Hundertstel auf Kilde, was «nur» zu Rang 3 genügte.

Dennoch kam Kilde noch einmal ins Schwitzen, nicht des Disziplinen-, sondern des Tagessiegs wegen. Mit Startnummer 19 kam der überraschende James Crawford dem Norweger gefährlich nahe. Im Ziel musste sich der Kanadier Kilde jedoch um 0,07 Sekunden geschlagen geben. Für Crawford ist es aber dennoch der erste Podestplatz im Weltcup überhaupt.

Die Schweizer

  • 5. Beat Feuz +0,31 Sekunden
  • 6. Justin Murisier +0,71
  • 9. Niels Hintermann +0,84
  • 13. Stefan Rogentin +1,07
  • 27. Ralph Weber +1,63
  • 28. Marco Odermatt +1,68
  • 35. Gilles Roulin +1,90
  • 36. Lars Rösti +1,96
  • 43. Josua Mettler +2,19
  • 49. Gino Caviezel +2,74

Swiss-Ski musste in Sachen Podestplatz für einmal anderen Nationen den Vortritt lassen. Den Top 3 am nächsten kam Beat Feuz. Der Abfahrts-Olympiasieger zeigte eine vorzügliche Fahrt, verpasste das Podium aber um 19 Hundertstel. Platz 5 ist für Feuz das zweitbeste Saisonresultat im Super-G.

Grosse Zufriedenheit strahlte im Ziel Justin Murisier aus. Der Walliser Riesenslalom-Spezialist reihte sich im Klassement mit einer starken Leistung direkt hinter Teamkollege Feuz ein. Nur einmal fuhr Murisier in einem Super-G noch weiter nach vorne. Vor einem Jahr resultierte in Saalbach-Hinterglemm Rang 5.

Ein weiteres Erfolgserlebnis setzte es auch für Niels Hintermann ab. Nach den Rängen 1 und 3 in den beiden Abfahrten wusste der Zürcher in Kvitfjell mit Platz 9 auch im Super-G zu überzeugen.

Kilde macht Boden auf Odermatt gut, aber ...

Mit einer Enttäuschung wird Marco Odermatt die Abreise aus Norwegen antreten. Der Nidwaldner, der in Kvitfjell bereits in den beiden Abfahrten nicht ganz mit den Besten hatte mithalten können, kam auch im Super-G nicht wunschgemäss mit der Piste zurecht. Auf Sieger Kilde verlor der zweifache Saisonsieger in dieser Disziplin über eineinhalb Sekunden.

Manfred Mölgg beendet Karriere

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Manfred Mölgg wird am Mittwoch mit dem Weltcup-Slalom in Flachau seine Karriere beenden. Dies teilte der 39-jährige Südtiroler in den sozialen Netzwerken mit. Der Italiener gewann in seiner 2003 gestarteten Weltcup-Karriere 3 Slaloms und stand insgesamt 20 Mal auf dem Podest. An Weltmeisterschaften holte er 3 Medaillen.

Nach dem Speed-Wochenende ist Odermatts Vorsprung auf Kilde im Gesamtweltcup von 375 auf 189 Punkte geschrumpft. Dennoch hält der 24-jährige Schweizer im Kampf um die grosse Kristallkugel vor dem Saisonendspurt alle Trümpfe in den eigenen Händen. Vor allem auch weil Kilde nach seinem Super-G-Triumph gegenüber SRF bestätigte, dass er bei den beiden Riesenslaloms in Kranjska Gora am kommenden Wochenende nicht am Start stehen wird.

So geht's weiter

Die Speed-Cracks geniessen nun etwas mehr als eine Woche Pause, ehe in Courchevel das Saisonfinale ansteht. Die letzte Abfahrt des Winters soll am 16., der letzte Super-G am 17. März stattfinden.

Die nächsten Männer-Rennen finden jedoch schon kommende Woche statt. Die Techniker gastieren am Mittwoch für einen Slalom im österreichischen Flachau. Am Wochenende folgen zwei Riesenslaloms in Kranjska Gora (SLO).

SRF zwei, sportlive, 06.03.2022, 11:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Planzer  (paulplanzer)
    Wenn man solche Trainer hat, braucht man keine Feinde... Absolut unverständlich wieso der schweizer Trainer einen solch schnellen Kurs setzt, wenn Odermatt & Kilde noch um die Super-G Kugel kämpfen.
    Herzliche Gratulation an Kilde!
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Odermatt ist nicht mehr in der Form vom Januar. Daran hätte auch ein drehender Kurs nichts geändert. Offenbar kann Odermatt mit der schwächer werdenden Form (noch) nicht gut umgehen. Zudem schienen die Stöckli Ski auch im norwegischen Schnee nicht konkurrenzfähig zu sein. Er soll sich am Gleichmut von Feuz ein Vorbild nehmen. Kilde, der nicht nur ein herausragender Skifahrer, sondern auch ein äusserst fairer Mensch ist, verdient diese Kugel wie kein anderer.
    2. Antwort von Roland Vetsch  (vibes72)
      Warten wir doch mal Kranjska Gora ab und schauen wie „schlecht“ es um Marco Odermatt‘s Form im März steht..
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Vetsch: ihnen ist schon klar, dass der GS ganz andere Qualitäten als DH und SG erfordert? Im GS war Odermatt eine Macht und wird auch über das nötige Selbstvertrauen verfügen. Zudem darf man in Kranjska Gora ganz anderen Schnee erwarten. Kalter und trockener Schnee scheint Stöckli nicht zu liegen.
    4. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      @Gebauer: Wenn kalter und trockener Schnee den Stöckli-Skis nicht liegen, wie hat dann Odermatt bei solchen Bedingungen mindestens 4 Rennen gewonnen plus in Peking Gold geholt und dort auf dem kältesten und trockensten Schnee, der je irgendwo bei Skirennen gemessen wurde auch noch im SG auf Siegerkurs gelegen? Der Kopf macht im Sport generell mindestens 50% der Leistung aus. Ist längst auch wissenschaftlich bewiesen, obwohl doch einfach logisch, wenn man beobachten kann…
    5. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Martin Gebauer ".... nicht mehr in der Form vom Januar." Sie meinen wohl eher Februar & SG? Naja, Gold im OWG-GS, zudem der SG wie es Marc Nager erwähnt. Viel drehender kann der SG in Kvitfjell nicht gesteckt werden, das Gelände bietet nicht viel Spielraum. Dies ist nicht das bevorzugte Terrain von Marco Odermatt. Warum wohl erreichte Beat Feuz die meisten Podestplätze im SG in Kvitfjell? Skiwahl: Hierbei spielte beim OWG-Gold von Corinne Suter der Zufall die zentrale Rolle. Wissen Sie weshalb?
    6. Antwort von Beat Kaeser  (BK2)
      @ René Ruf: betr Ihrer Meinung zu Beat Feuz und Kvitfiell. BF kann eben auch auf einfachen Pisten superschnell sein und nicht nur auf ultraschwierigen Abfahrten wie Kitzühl (3 Siege) , Bormio, Lauberhorn etc.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    12:21; Da gratuliert Kilde Odi zum Gewinn des GWC. Was für ein sympathischer, toller, fairer Skifahrer und Sportsmann Aamodt Kilde doch ist. Grosser Skisport der an diesem Wochenende in Kvitfjell geboten wurde. Gratulation an Kilde zur kleinen Kristallkugel. HOCHVERDIENT!
    Ich musste mich ein bisschen ablenken und es hat gut getan. Bei soviel Elend und Drama in Europa. Man kann nur hoffen, das es ein rasches und schnelles Ende nimmt. Ja das wünsche ich mir....