Tritt Beat Feuz in Cuches Fussstapfen?

Letztes Jahr musste Beat Feuz in Kitzbühel noch Peter Fill den Vortritt lassen. Heuer darf er zu den ganz grossen Favoriten auf der Streif gezählt werden. «Das Podest ist sicher das Ziel», so der 29-Jährige.

Der letzte Schweizer Abfahrtssieger auf der legendärsten Strecke der Welt ist auch der Rekordsieger: Didier Cuche sicherte sich 2012 in seinem Abschiedsjahr seinen 5. Hahnenkamm-Triumph.

Beat Feuz hat durchaus die Chance, am Samstag (11:15 Uhr live, SRF zwei) in die Fussstapfen des Neuenburgers zu treten. Dem Berner liegt die Streif:

  • Im 1. Training belegte er hinter Steven Nyman (USA) Rang 2
  • Im 2. Training stürzte er oben beinahe, verlor aber doch nur neun Zehntel.
  • Im Super-G (Feuz: «Nach den ersten vier Toren ist es eigentlich eine Abfahrt») fuhr er trotz tiefer Startnummer und entsprechend fehlenden Informationen auf das Podest.

«Mein Fokus ist auf die Abfahrt ausgerichtet. Die Devise ist sicher: angreifen!», so der Vorjahres-Zweite. Gerade auf dieser Strecke gelte aber, dass man keinesfalls den Respekt verlieren dürfe.

Feuz und Cuche im Februar 2012. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Altmeister und Jungspund Feuz und Cuche im Februar 2012. Keystone

Cuche rechnet mit den Schweizern

Rekordsieger Cuche hat Feuz sowie Carlo Janka (letztes Jahr auf Platz 3) ebenfalls auf dem Radar: «Sie werden wieder ganz vorne mitfahren. Mit der Super-Erfahrung des letzten Jahres und dem Gefühl für die Streif sind sie heiss darauf.»

Doch er weiss auch um die Unberechenbarkeit der Strecke: «Dieses Jahr ist es extrem offen. Es ist sehr schwer zu sagen, wer gewinnen wird.»

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Streif-Rekordsieger Didier Cuche

1:59 min, vom 20.1.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.01./20.01., Abfahrstraining, Super-G