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Starke Windböen in Naeba
Aus Sport-Clip vom 23.02.2020.
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Wegen zu starkem Wind Slalom der Männer in Naeba abgesagt

Der Männer-Slalom im japanischen Naeba konnte aufgrund starker Windböen nicht stattfinden. Ob das Rennen nachgeholt wird, ist noch unklar.

Obschon die Organisatoren kurz nach 3:30 Uhr Schweizer Zeit den Start des 1. Laufs um 04:00 Uhr doch noch bestätigten, musste das Rennen rund eine Stunde später definitiv abgesagt werden. Zu stark waren die Windböen in Naeba.

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Waldner: «Schade für die Fahrer, die extra so weit gereist sind» (Engl.)
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«Die Wetterverhältnisse hätten kein faires Rennen garantiert», begründete FIS-Renndirektor Markus Waldner den Entscheid. Ursprünglich hätte der Slalom um 02:00 Uhr gestartet werden sollen.

Ersatzmöglichkeiten begrenzt

Ob das Rennen nachgeholt wird, ist aktuell unklar. Eine Möglichkeit gäbe es einzig noch Mitte März in Kranjska Gora. In Slowenien stehen am Wochenende vor dem Weltcup-Finale in Cortina bereits je ein Riesenslalom und Slalom im Programm.

In der Disziplinen-Wertung führt nach 9 Slaloms der Norweger Henrik Kristoffersen mit 2 Punkten Vorsprung vor Clément Noël (552:550). Hinter dem Franzosen, der den letzten Slalom in Chamonix für sich entschied, belegt der Walliser Daniel Yule mit 495 Punkten den 3. Platz. Vierter ist Ramon Zenhäusern (323). Seine Chancen auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel sind wohl aber nur noch theoretischer Natur.

So geht's weiter

In Naeba war schon der Riesenslalom am Samstag vom böigen Wind teilweise beeinträchtigt worden. Dennoch wurde das Rennen durchgeführt. Der Nidwaldner Marco Odermatt klassierte sich hinter dem kroatischen Sieger Filip Zubcic auf Rang 2.

Nächste Station im Weltcup der Männer ist das oberösterreichische Hinterstoder. Von Freitag bis Sonntag finden dort 3 Rennen statt, je eines in der Kombination, im Super-G und im Riesenslalom.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.02.2020, 02:00 Uhr

mlo/sda

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Alle reisen hin und dann sagt man das Rennen ab. Ich finde es nicht gut wenn man für eine Woche nach Asien fliegt. Gerade im Ski ist jeder für Klimaschutz, da frag ich mich schon warum man denn so weite reisen machen muss.
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  • Kommentar von Rene Bernasconi  (Heimwehwalliser)
    @Konrad Pfister. Nein , nicht in ein paar Flugzeugen die ohnehin fliegen, sondern mit Chartermaschinen wo Trainer, Betreuer, Serviceleute, Zeitmessung, Technik , Presseleute, Fernsehgesellschaften, Fans uvm. und auch noch massenhaft Material mitgenommen wird. Nicht nur ein paar Skifahrer mit jeweils einem Ski .. Waren Sie schon jemals an einem solchen Monsteranlass live dabei ???
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Es Ärgert mich auch das im Skispringen viele Nationen nicht nach Japan reisen wegen der Strapazen , aber das die Japaner ohne zu Murren jährlich, Monatelang auf sich nehmen. Da Lobe ich mir Simon Ammann und das Schweizer Team, die den Trip fast stets mitmachten und zwar mit den besten nicht wie die Deutschen und Österreicher! Anders sehe ich es bei dem Idiotischen Fussball wo man wie es Herr Bernasconi beschreibt irgendwo hinfährt nur wegen Werbeverträgen und noch mehr Geld.
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