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Das Siegerinterview: «Ein paar Jahre lang immer angehauen worden …»
Aus Sport-Clip vom 24.01.2021.
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Wie einst Heinzer & Zurbriggen Plötzlich zum ersten Kitzbühel-Double seit 26 Jahren

Nach jahrelangem Warten gelang Feuz auf der Streif plötzlich das Double. 26 Jahre lang hat dies kein Fahrer geschafft.

«Es ist ein unbeschreibliches Gefühl», liess ein sichtlich erleichterter Beat Feuz im Ziel verlauten. Der Schweizer hatte soeben das Double in Kitzbühel gewonnen. Nach dem Triumph bei der Wengen-Ersatzabfahrt vom Freitag liess der «Kugelblitz» auch am Sonntag sämtliche Konkurrenten hinter sich.

Abfahrtssiege 11 und 12

Vier Mal war Feuz in den Jahren zuvor als Zweiter am Sieg vorbeigeschrammt, einmal auf dem Weg zum Sieg gestürzt. «Ich wurde ein paar Jahre lang angehauen, wann es denn endlich soweit sei. Nun klappt es plötzlich zwei Mal innert drei Tagen.» Es sind dies die Abfahrts-Siege Nummer 11 und 12 im Palmarès des Schangnauers – damit zieht er in dieser Statistik mit Didier Cuche gleich.

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Beat Feuz rockt die Streif auch im 2. Anlauf
Aus Sport-Clip vom 24.01.2021.
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Feuz ist der siebente Fahrer, dem es gelungen ist, die Abfahrt in Kitzbühel im gleichen Jahr zweimal zu gewinnen. Der zuvor letzte Zweifach-Sieger war Clareys Landsmann Luc Alphand vor 26 Jahren. Allerdings: Zwei Abfahrten in einem Jahr wurden seit 2004 gar nicht mehr gefahren. Zwei andere Schweizer hatten das Double ebenfalls geschafft, Franz Heinzer vor 29 Jahren und Pirmin Zurbriggen vor 36 Jahren.

Aber als ich mit der Konkurrenz geredet hatte, war klar: Die anderen Fahrer hatten oben die gleichen Probleme.
Autor: Beat Feuz

Als Neunter gestartet, hatte er oben mit viel Nebel zu kämpfen. So hätte er im Ziel nicht darauf gewettet, dass die Bestzeit zum Sieg reichen würde. «Ich konnte nur hoffen, dass die Leistung besser war als das Gefühl», so Feuz nach dem Rennen. «Aber als ich mit der Konkurrenz geredet hatte, war klar: Die anderen Fahrer hatten oben die gleichen Probleme.»

Feuz übernimmt rotes Trikot

Mit seinem 15. Sieg und dem 50. Podestplatz im Weltcup übernahm Feuz auch die Führung in der Disziplinen-Wertung, die er in den vergangenen drei Wintern gewonnen hatte. Bitter für Matthias Mayer, der das rote Trikot erst am Freitag erobert hatte: «Beat hat mich nur kurz dran schnuppern lassen...»

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Mayer: «Beat hat mich nur kurz am roten Trikot schnuppern lassen»
Aus Sport-Clip vom 24.01.2021.
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sportlive, SRF zwei, 24.01.2021, 10 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Ivo Schmucki  (Jetzt oder nie)
    Auch wenn Feuz nicht gewonnen hätte, er bleibt einer der besten Abfahrer. Sein Gefühl und Renninstinkt kann man nicht trainieren, das ist gegeben. Im richtigen Zeitpunkt einen Auspacken, dass kann er auf jeden Fall. Nun hat er es zum Glück doch noch geschafft. Nach den vier zweiten Plätzen gönne ich es ihm von ganzem Herzen. Jedoch muss man auf der Streiff erst einmal vier zweite Plätze herausfahren. Das war schon eine Spitzenleistung. Und jetzt noch das Tüpfelchen auf dem i. Chapeaux !
  • Kommentar von Dominik Halder  (Halder)
    Ganz genau und danke für diese Komplimente die ich nur teilen kann! Marc & Tina machenen einen superJob, eine Bereicherung für jedes Rennen. Ist einfach noch besser wenn man solche Experten hat!
  • Kommentar von Julian Schmid  (Julian Schmid)
    Top Leistung von Beat Feuz!
    Aber wie hätte in den vorherigen Jahren ein Double geschafft werden sollen, wenn nur eine Kitzbühel-Abfahrt im Jahr stattfindet?