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Zusammenfassung Djokovic - Thiem
Aus Sport-Clip vom 13.11.2019.
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Sieg trotz Satz-Rückstand Thiem zermürbt Djokovic – und steht im Halbfinal

  • Dominic Thiem (ATP 5) bezwingt in einem intensiven Schlagabtausch die Weltnummer 2 Novak Djokovic mit 6:7, 6:3, 7:6.
  • Somit löst der Österreicher nach dem 2. Gruppenspiel an den ATP Finals in London das erste Halbfinal-Ticket.
  • Die Partie Djokovic vs. Roger Federer vom Donnerstag (ab 21 Uhr live auf SRF zwei) wird faktisch zu einem Viertelfinal – der Sieger folgt Thiem in die K.o.-Phase.

Die Effizienz war neben den abermals wuchtigen Schlägen der Schlüssel zum Erfolg. Dominic Thiem knüpfte nahtlos an seine Leistung im Spiel gegen Roger Federer (7:5, 7:5) an. Und der 26-Jährige verwertete bei seiner 4. Finals-Teilnahme 4 von 4 Breakbällen.

Nach umkämpften und vor allem hochklassigen 167 Minuten hatte er Novak Djokovic zum 2. Mal in Folge nach dem Halbfinal an den diesjährigen French Open in die Schranken gewiesen und im Head-to-Head auf 4:6 verkürzt. Erstmals überstand er damit am Saisonend-Turnier die Round Robin. Das Spiel gegen den bereits ausgeschiedenen Matteo Berrettini hat nur noch Vorbereitungs-Charakter.

Ein Auf und Ab in der Schlussphase

Thiems erster Service-Durchbruch hatte noch längst keinen wegweisenden Charakter. Er folgte im Startsatz prompt auf das kassierte Break zum 1:3. In der Kurzentscheidung musste die Weltnummer 5 den Durchgang dann doch dem «Djoker» überlassen (5:7).

Ein Start nach Mass in Umgang 2 brachte Thiem schnell eine 3:0-Führung und kurz darauf den Satz-Ausgleich ein. Und nach dem nächsten Break, wiederum im 1. Aufschlag-Game des Serben realisiert, steuerte der Niederösterreicher auf einen sicheren Erfolg zu.

Doch es wurde für ihn kein geradliniger Weg, sondern eine Nervenschlacht, in der das Momentum mehrfach kippte:

  • Nachdem Djokovic lange Zeit mit seiner Chancenauswertung haderte und aus 7 Möglichkeiten nur 1 Break zustande brachte, korrigiert er ein 1:3 in ein 4:3.
  • Thiem hat sein Pulver aber noch nicht verschossen, er nimmt seinem Widersacher den nächsten Service zum 6:5 ab und schlägt zum Matchgewinn auf.
  • Der 16-fache Grand-Slam-Champion gibt ein erneutes Comeback, kämpft sich ins Tiebreak und legt dort mit 3:0 und 4:1 vor.

Nun verpasste Thiem der Partie die finale Wende. Er buchte 5 Punkte in Folge und verwertete bei Aufschlag Djokovic seinen 2. Matchball zum 7:5.

Showdown und Fernduell um die Nummer 1

Thiems Erfolg erspart in der Gruppe «Björn Borg» sämtliche Rechenspiele. Im Direktduell zwischen Djokovic und Roger Federer geht es darum, wer dem Österreicher in die K.o.-Phase folgen wird.

Für den Serben geht es sogar noch um mehr als ums Weiterkommen. Scheitert er in der Vorrunde, kann er Rafael Nadal heuer nicht mehr als Nummer 1 der Weltrangliste ablösen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.11.2019 21:00 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Cornelia Back  (momorge)
    djokovics mutter fragt sich, warum 'man' ihren sohn weniger liebe als nadal oder roger?
    er hat gestern wieder ein paar beispiele geliefert: er cheert die menge nach dem thiem einen fehler macht.... was soll das?
    danach tut die niederlage doppelt gut :-)
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    1. Antwort von Aleksandar Vidic  (lexinho23)
      Der 14. Juli schmerzt noch immer, nicht wahr Cornelia?
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    2. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Herr Vidic, auch wenn Sie zu Hause wohl einen Altar vom 14. Juli hängen haben, u. sonst wenig zeitfüllende Beschäftigungen oder Hobbies, wären Sie mit diesem nationalistischen Mindset wohl besser Fussballfan geworden. Oder schmerzt der Tritt vom 22.6.18 auch noch, den unsere kosovarischen Secondos in serbischen Nationalstolz hinterlassen haben? Die Tennis-Welt hat im Wimbledon Final ganz klar zwei Gewinner gesehen: Einen 38 jährigen, der unfassbar besser spielte, u. einen Serben der gewann.
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    3. Antwort von Aleksandar Vidic  (lexinho23)
      Lieber Herr Meier, ich habe ein sehr tolles Hobby, dass mich zu Höchstleistungen anspornt und sehr zeitintensiv ist. Ausserdem bringt es mich im Leben weiter, danke der Nachfrage!

      Nein, es schmerzt mich nicht. Ich äussere mich nicht zu Personen (negativ), die ich nicht persönlich kennengelernt habe, so wie es Cornelia gemacht hat. Ich kann aber auch nicht akzeptieren, dass man andere kritisiert.
      Ich glaube, man nennt es eine soziale Ader haben oder so ähnlich. ;-)
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    4. Antwort von Herr Stähli  (TheRealDouble3)
      Dinge wie sein Verhalten, Freunden wie Justin Gimmelstob und dann noch dieses unsäglich langsame Spiel zwischen den Ballwechseln, machen ihn halt einfach unsympathischer als die meisten anderen im Tennis. Nicht jeder kann so beliebt sein wie der King ;)
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    5. Antwort von Mike Baumgartner  (Mike47)
      Tut doppelt gut, so ist es!! :-D Und was Djokovic von sich selber hält, zeigt er jeweils, beim Gratulieren am Netz, wenn er verloren hat. Wie überschwänglich er dem Gewinner dann immer gratuliert - ihn zu besiegen verdient eben schon das ganz ganz, ganz grosse Lob!!! :-D Das ich ihm einfach nie abnehmen kann! :-D
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  • Kommentar von Nico Reichmann  (Nico)
    Für Roger waere am Ende eh nur der Turniersieg relevant und ich glaube dass er Djoker eher im Gruppenspiel schlaegt als im Final. Von dem her passt die Ausgangslage..
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  • Kommentar von Erich Singer  (liliput)
    Wo ist Fred Savage?
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