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Legende: Video Der Ausraster von Nick Kyrgios abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.05.2019.
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Stuhlwurf und Disqualifikation Kyrgios rastet in Rom aus

Nick Kyrgios wirft beim ATP-1000-Turnier wutentbrannt einen Stuhl auf den Court und verlässt dann den Platz.

Beim Stand von 3:6, 7:6, 1:1 erhielt Nick Kyrgios in der Zweitrunden-Partie gegen den Norweger Casper Ruud wegen Fluchens einen Punktabzug. Der 24-Jährige knallte daraufhin seinen Schläger auf den Boden und warf einen Stuhl auf den Court. Dann packte er seine Tasche und verliess den Platz. Der Schiedsrichter erklärte Ruud schliesslich durch Disqualifikation zum Sieger.

Wortgefechte und Entenhocke

Zuvor hatte sich Kyrgios zwischen den Ballwechseln wiederholt Wortgefechte mit Zuschauern, Betreuern und dem Schiedsrichter geliefert. Bei Supervisor Gerry Armstrong beklagte er sich über den irritierenden Betrieb auf den Zuschauerrängen und in den Zwischengängen.

Von Beginn weg schien Kyrgios nicht konzentriert bei der Sache. Er führte während Ballwechseln Gespräche, rümpfte die Nase und versorgte die Zuschauer bei einem Seitenwechsel mit Flüssigkeiten aus der Getränkebox. Vor einem Service Ruuds stellte er sich in einer Entenhocke zum Return hin.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.5.19, 17 :00 Uhr

21 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Polli  (Pittbull)
    Zwar etwas spät aber habe das gerade jetzt gefunden. Die Meinung von Roger Federer zum "Vorfall"
    "Ich persönlich denke nicht, dass er suspendiert werden soll», so Roger nach dem Einzug in den Viertelfinal. «Er hat den Court verlassen. Was hat er getan? Hat er einen Stuhl verletzt? Ich meine, das reicht für mich nicht. Er weiss, dass es ein Fehler war.»
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  • Kommentar von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
    Wenn ich mich recht erinnere, war Agassi auch einmal ein Bösewicht und hat es dann zum liebevollen Ehemann, Vater und Präsident einer wohltätigen Stiftung geschafft. Aber Kyrgios müsste langsam die Kurve kriegen, 24 sollte etwa das Höchstalter für Spätpubertierende sein.
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  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
    Ich empfehl jedem, der sich eine Meinung zu Kyrgios bilden will, das 45-minütige Interview mit Ben Rothenberg (15.5.19, Rom), "No Challenges Remaining". Spannend war seine Antwort zur Frage, ob er mgw. ganz bewusst nicht 100 Prozent spiele, weil er so immer sagen kann, er habe es nicht 100 Prozent versucht, was er nicht ganz verneint. Ich bleib der Meinung, dass Kyrgios dem Tennis gut tut, nur weil er einen Ikea-Stuhl auf den Platz wirft, würde ich ihn nicht sperren. Lieber Doping sanktionieren.
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