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Thiem im Madrid-Halbfinal Federer verliert nach vergebenen Matchbällen

  • Roger Federer scheitert im Madrid-Viertelfinal mit 6:3, 6:7 (11:13), 4:6 an Dominic Thiem.
  • Der Schweizer vergibt im 2. Satz zwei Matchbälle.
  • Im Halbfinal trifft Thiem auf Novak Djokovic, der vom Forfait Marin Cilics profitierte.

Plötzlich war Roger Federer im 3. Satz zurück in der Partie. Wie aus dem Nichts holte sich der Schweizer das Rebreak zum 4:4, die Halbfinal-Hoffnungen waren wieder intakt.

Doch dann zog der 37-jährige Schweizer ein schwaches Aufschlagspiel ein und wurde erneut gebreakt. Diese Chance liess sich Dominic Thiem nicht nehmen und verwertete nach über zwei Stunden den Matchball zum 3:6, 7:6 (13:11), 6:4-Sieg.

Spannendes Tiebreak im 2. Satz

Ihren emotionalen Höhepunkt hatte die Partie im Tiebreak des 2. Durchgangs erlebt. Satzbälle für Thiem und Matchbälle für Federer wechselten sich munter ab, ein spektakulärer Punkt jagte den nächsten. So wehrte der Baselbieter einen Satzball mit einem Bilderbuch-Stoppball ab.

Legende: Video Federer wehrt Satzball mit Stoppball ab abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus sportlive vom 10.05.2019.

Es war schliesslich aber doch Thiem, der in der Kurzentscheidung mit 13:11 die Oberhand behielt.

Federer dürfte den verpassten Chancen nachtrauern. Wie schon in den Runden zuvor startete der 37-Jährige äusserst stark: Gleich im ersten Aufschlagspiel nahm er Thiem den Service ab und gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. In der Folge steigerte sich Thiem aber markant, insbesondere beim Return.

Thiem nun gegen Djokovic

Für den Österreicher geht es am Samstag mit dem Halbfinal gegen Novak Djokovic weiter. Der Serbe erreichte die Runde der letzten Vier kampflos. Marin Cilic konnte aufgrund einer Lebensmittelvergiftung nicht zum Viertelfinal antreten.

Trotz bitterem Out kann Federer auf ein gelungenes Sand-Comeback zurückblicken. Bei seinem ersten Auftritt auf der roten Asche seit drei Jahren gewann er zwei Matches und bewies gegen Thiem, dass mit ihm weiter zu rechnen sein wird. Vielleicht auch bei den French Open.

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Die Antwort auf diese Publikumsfrage finden Sie auf der Website von «Hallo SRF!».

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.5.19, 17 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    Werner Meyer: bin keinerlei Profi, kein Wissen, "nur" ein Bauchgefühl: das ist aber ähnlich wie HaWe! irgendetwas war/ist... Keine Kritik ist das: es ist nach wie vor super rf Tennis allerdings mit mehr Winnerpunkten bei Thiem; und (auch "nur" Bauchgefühl: ich habe es lieber, wenn nur Severin Lüthi in der Coach-Box sitzt: die letzten Gewinne kamen so zustande. Im übrigen freue ich mich eine Etage tiefer: Challenger in Rom: Laakson, itv in Cagnes sur mer: Voegele und Bacsinsky in den Halfinals.
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  • Kommentar von Gerardo Roesler (Gerardo Roesler)
    Kein Schweizer Tag, schade aber wir werden's überleben.
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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    War vorauszusehen.
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    1. Antwort von Werner Meyer (HaWe)
      Ich verstehe nicht allzuviel von der Welt der obersten Tennisklasse, habe zwar auch einige Jahre meinen Tennislehrer hie und da fast zur Verzweiflung gebracht. Heute hab ich das Match von Herr Federer gesehen und ich hatte einfach am Anfang das Gefühl, er sei gar nicht richtig bei der Sache, und sei dann soo auf die Verliererstrasse gekommen. Es gibt in diesem Forum sicher Kenner, die mir meine Meinung bestimmt widerlegen werden. Danke mfG
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