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Ausblick French Open Wawrinkas emotionalster Abschied – Sinner Favorit

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zu den bevorstehenden French Open in Paris.

Tennisspieler formt mit den Händen ein Herz.
Legende: Liebe brandet ihm in der Stadt der Liebe entgegen Stan Wawrinka key/Martial Trezzini

Welche Schweizerinnen und Schweizer nehmen teil?

Bei den Männern ist Stan Wawrinka der einzige Schweizer Teilnehmer. Für den Champion von 2015 wird es in jedem Fall eine emotionale Dernière, denn der 41-jährige Waadtländer ist bei Roland Garros unheimlich populär. Er dürfte auf einem der grossen Plätze zu seinem Erstrunden-Spiel antreten. Sein Gegner ist ausgerechnet ein Franzose: Arthur Fils, der im Ranking als Weltnummer 19 genau 100 Plätze vor Wawrinka klassiert ist.

Bei den Frauen ist Belinda Bencic als Nummer 11 gesetzt. Allerdings ist der Sand von Paris ihr mit Abstand schlechtestes Grand-Slam-Turnier. In sieben Anläufen kam sie noch nie über die 3. Runde hinaus. Jil Teichmann hat dagegen schon einmal die Achtelfinals erreicht (2022). Die Linkshänderin ist nach ihrer Verletzungspause dank eines geschützten Rankings dabei und tankte diese Woche in Rabat Selbstvertrauen. Viktorija Golubic (dreimal) und Simona Waltert (einmal) erreichten bestenfalls die 2. Runde. Für Qualifikantin Susan Bandecchi sind die French Open eine Grand-Slam-Premiere.

Wer sind die Favoriten?

Jannik Sinner spielt in diesem Jahr überragend. Der 24-jährige Italiener hat heuer erst zwei Matches verloren, zuletzt gab es 29 Siege und 5 Titel in Folge. Bei Roland Garros könnte er als 10. Spieler den Karriere-Grand-Slam vollenden. Er profitiert allerdings davon, dass sein grosser Rivale, Titelverteidiger Carlos Alcaraz, verletzungsbedingt nicht dabei ist. Als Sinners ernsthafteste Herausforderer gelten Alexander Zverev (ATP 3) und Novak Djokovic (ATP 4).

Völlig offen präsentiert sich das Feld der Frauen. Die letzten vier Major-Turniere wurden von vier verschiedenen Spielerinnen gewonnen. Zuletzt in Rom zeigten sich Siegerin Jelina Switolina (UKR) und Finalistin Coco Gauff (USA), die French-Open-Titelverteidigerin, in starker Form. Die Weltnummer 1 Aryna Sabalenka (BLR) jagt derweil ihren ersten Titel in Paris.

Was gibt es noch zu erwähnen?

Das Preisgeld liegt bei total 61,7 Millionen Euro. Die Siegerin und der Sieger im Einzel erhalten je 2,8 Mio. Euro, die unterlegenen Finalisten 1,4 Mio. Euro. Erstmals ist es den Spielern erlaubt, so genannte «Wearables» zu tragen – kleine technologische Geräte wie Schläger-Sensoren oder Smart Watches, welche die eigene Performance messen. Weniger auf Hightech ausgerichtet ist das Jury-Wesen: Im Unterschied zu den meisten anderen Turnieren kommt das vollautomatisierte Hawk Eye nicht zum Einsatz. Ob ein Ball drinnen oder draussen ist, entscheiden weiterhin Linienrichterinnen und -richter.

Tennisspieler und Schiedsrichter prüfen Linienabdruck auf Sandplatz.
Legende: Zu diskutieren gibt es einiges Alexander Zverev (hier an den French Open 2025) Imago/Hasenkopf

Wie überträgt SRF?

SRF zeigt alle Spiele mit Schweizer Beteiligung, an Tagen ohne Schweizer Spiele eine ausgewählte Partie, sowie die Halbfinals und Finals der Frauen und Männer.

French Open

Radio SRF 3, 21.05.2026, 18:30-Uhr-Bulletin ; 

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