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Protestaktion geplant Preisgeld-Streit: Tennis-Stars kürzen Medienverpflichtungen

Diverse Spieler:innen aus den Top 10 sind mit dem als Preisgeld ausgeschütteten Anteil der Einnahmen unzufrieden.

Mann bei Pressekonferenz mit nachdenklichem Gesichtsausdruck.
Legende: Unzufrieden mit dem Preisgeld an Grand Slams Die Weltnummer 1, Jannik Sinner (Archivbild). Keystone/Dar Yasin

Seit geraumer Zeit fordern diverse Tennis-Stars, dass 22 % der Einnahmen von Grand-Slam-Turnieren als Preisgeld ausgeschüttet werden sollen. Heute liegt dieser Anteil bei rund 15 %. Weil Aryna Sabalenka (WTA 1), Jannik Sinner (ATP 1) und Co. mit diesen 15 % unzufrieden sind, planen sie eine Protestaktion: Sie haben vor, die den Medien zur Verfügung gestellte Zeit symbolisch auf 15 Minuten zu begrenzen.

Die 20 beteiligten Spieler und Spielerinnen werden ihre traditionelle Pressekonferenz vor Turnierbeginn abhalten – eine Veranstaltung, die oft weniger als 15 Minuten dauert –, bevor sie die Interviews, die üblicherweise im Anschluss an die Rechteinhaber des Turniers gewährt werden, verkürzen oder ganz ausfallen lassen.

Von den Top 10 der WTA- und ATP-Weltrangliste haben sich je 7 Spielerinnen und Spieler der Forderung angeschlossen. Nicht dafür ausgesprochen haben sich der verletzte Carlos Alcaraz (ATP 2) und Novak Djokovic (ATP 4).

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