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Australian Open Federer dank gewaltiger Steigerung im Melbourne-Viertelfinal

  • Roger Federer schlägt Marton Fucsovics im Australian-Open-Achtelfinal mit 4:6, 6:1, 6:2 und 6:2.
  • Der Schweizer bekundet nach seinem Fünfsatz-Thriller vom Freitag Anlaufschwierigkeiten.
  • Im Viertelfinal trifft er auf den Amerikaner Tennys Sandgren.

Dieses Geschenk im 12. Game hatte Roger Federer nötig: Sein ungarischer Gegner Marton Fucsovics setzte im 2. Satz bei 0:1, 30:40 eine einfache Vorhand ins Aus. Das erste Break für den Schweizer war perfekt.

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Fucsovics fataler Fehler
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Im 1. Satz, den er mit 4:6 verlor, war Federer ungewöhnlich blass aufgetreten. Nach eigenem Bekunden spürte er noch die Nachwirkungen des 4-Stunden-Matches vom Freitag gegen John Millman. Der 20-fache Major-Sieger fand gegen Fucsovics kein wirksames Rezept. Der ungarische Weltranglisten-67. spielt zwar defensiv solide, verfügt aber über keinen wirklichen Gewinnschlag.

Federers deutliche Steigerung

Nach seinem ersten Break spielte Federer sichtlich befreit auf. Er stiess oft ans Netz vor (und machte in 84 Prozent der Fälle den Punkt), legte Stoppbälle ein und profitierte davon, dass sich bei seinem 27-jährigen Kontrahenten die Fehler häuften.

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Schöner Federer-Punkt im 3. Satz
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Die nachfolgenden Sätze gewann Federer jeweils mit Doppelbreak 6:1, 6:2, 6:2. Mit seinem 3. Matchball machte er nach 2:11 Stunden den Sack zu.

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: 109:83 Punkte, 44:15 Winner, 7:2 Breaks – und Federer bewies bei den Challenges sein scharfes Auge: Seinen letzten Servicedurchbruch realisierte er per «Hawk Eye».

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Ballwechsel abgebrochen: Federer-Challenge zum Break
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Nun gegen Sandgren

Federer steht damit zum 15. Mal in den letzten 17 Jahren im Viertelfinal von Melbourne. Dort trifft er auf Tennys Sandgren. Die amerikanische Nummer 100 der Welt schlug Fabio Fognini mit 7:6 (7:5), 7:5, 6:7 (2:7), 6:4. Gegen den 28-jährigen Sandgren hat der Schweizer auf der Tour noch nie gespielt. Die Partie findet am Dienstag statt.

Video
Federer: «Meine Trainer sind abergläubisch» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 26.01.2020.
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Sendebezug: SRF info, 26.1.2020, 10:30 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Ich verstehe die Diskussionen über die Gegner von Federer nicht. Übers Jahr gleicht sich dass aus. Einmal sind die Gegner etwas stärker dann wieder mal besser klassiert. Damit man ein Grand Slam gewinnt muss man ohnehin zumindest einen grossen Spieler aus den Top 5 schlagen.
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  • Kommentar von Willi Joss  (josswilli)
    WilliJoss Kapstadt

    Rolf Romano von wegen ,,Meister" Nadal ist nur die Nummer 1 der Welt weil Federer Djokovic Ende Jahr in London vom Platz gefegt hatte! Und was hat Nadal 2019 in Wimbledon erreicht gegen Federer!Waere Fedrer 33 Jahre alt und spielt gegen einen 38 Jahre alten Nadal, Djokvic, oder noch besser ein 22 Jahre alter Federer spielt gegen einen 38 Jahre alten Tsitsipas! Und wer von diesen Spielern hat gegen Sampras gewonnen!

    Federer ist der Beste aller Zeiten!
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    1. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Tut mir leid, Herr Joss, da muss ich Sie enttäuschen: Nadal war bereits VOR den ATP Finals die Weltnummer 1. Federers Sieg gegen Đoković an den ATP Finals hatte darauf keinen Einfluss mehr. Vielmehr haben die letzten US Open (Nadals Turniersieg sowie Đokovićs Aus im Achtelfinal) Nadal zur Weltnummer 1 verholfen. Und es ist auch nicht die Schuld von Nadal und Đoković, dass sie nie gegen Sampras gewonnen haben, denn dieser trat schon 2002 zurück, also noch bevor die Beiden auf der Tour waren!
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  • Kommentar von Thomas Raudies  (Fatstom)
    Ich kann einfach nicht verstehen, weshalb es soviele vernünftige Leute gibt, welche dieses völlig unqualifizierte Gequasel auch noch kommentieren.
    Mein Vorschlag: ignorieren!!!
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    1. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Herr Raudies, es ist leider davon auszugehen, dass einige der hier auftretenden Anti-Federers tatsächlich glauben, was sie schreiben, so unqualifiziert es auch sein mag. In erster Linie geht es mir darum, eine differenziertere Sichtweise in die laufende Diskussion einzubringen und damit der Weiterverbreitung von plumpen Anti-Federer-Parolen entgegenzuwirken. Einfach ausgedrückt handle ich nach dem Motto: "Wenn der Klügere immer nachgibt, trägt der Dümmere den Sieg davon."
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