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Federer: «Muss akzeptieren, dass Nadal zu stark war»
Aus Sport-Clip vom 07.06.2019.
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Federer über die Bedingungen «Es soll keine Entschuldigung sein, aber der Wind war verrückt»

Enttäuscht, aber nicht niedergeschlagen. So präsentierte sich Roger Federer nach seiner Halbfinal-Niederlage gegen Rafael Nadal.

Welches Gefühl überwiegt bei Ihnen: Die Enttäuschung über die Niederlage oder die Tatsache, dass der Wind die Partie dermassen beeinflusst hat?

Ich akzeptiere die Bedingungen, sie waren für uns beide gleich. Ausser Nadal hatte weniger Wind als ich, aber das glaube ich kaum. (schmunzelt) Es war zugegeben sehr schwierig, aber er hat sehr gut gespielt. Er hat auf Sand unglaubliche Fähigkeiten. Auch wenn es nicht immer so aussieht: Ich kämpfe. Das habe ich auch heute bis zum Schluss getan. Doch je länger das Match dauerte, desto besser fand sich Rafa mit den Bedingungen zurecht.

Im nächsten Jahr wird es hier ein Dach geben ...

... und dann hoffentlich etwas weniger Wind? (lacht) Sonst weht es dann das Dach davon. Es hatte so viel Wind, es war unglaublich. Ich weiss nicht, ob Sie das nachvollziehen können. Es war verrückt. Es soll keine Entschuldigung sein, aber es war wirklich verrückt. Ich werde heute Abend meine Augen im Sandkasten «ausschütten», damit ich wenigstens sehen kann, was es zum Abendessen gibt. (schmunzelt)

Gab es eine Situation im Spiel, die Sie rückblickend bedauern?

Bei 2:0 im zweiten Satz musste ich meinen Aufschlag mit dem Wind im Rücken abgeben. Hätte ich das verhindern können, wäre der zweite Durchgang vielleicht anders herausgekommen. Ich hatte heute meine «Mini-Chancen», aber das hat leider nicht gereicht.

Die Fans haben mich überall unterstützt: Während meiner Matches, im Training, auf der Anlage. Das war sehr schön.

Gab es etwas Spezielles im Spiel von Nadal, das Ihnen Mühe bereitet hat?

Man fühlt sich unwohl, wenn man gegen ihn spielt. Er deckt den Platz, speziell auf Sand, unglaublich gut ab. Es gibt niemanden, der auch nur annähernd so spielt wie er. Ich weiss gar nicht, wo ich (im Vorfeld eines Matches, Anm. d. Red.) einen Trainingspartner finden soll, der ähnlich spielt wie er.

Das Publikum war auch heute auf Ihrer Seite. Wie haben Sie Ihre Rückkehr nach Paris erlebt?

Ich habe das Turnier wirklich genossen, die Unterstützung war grossartig. Sie war so gut wie noch selten bei einem Grand-Slam-Turnier in meiner mittlerweile 20-jährigen Karriere. Die Fans haben mich überall unterstützt: Während meiner Matches, im Training, auf der Anlage. Das war sehr schön.

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Federer hat gegen Nadal das Nachsehen
Aus Sport-Clip vom 07.06.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 7.6.19, 12:30 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Häfliger  (kurto1956)
    Nun gegen den Sand gäbe es eine einfache Lösung - eine Brille aufsetzen!
  • Kommentar von Bruno Froehlich  (Bruno Froehlich)
    Koenige sind schwierig zu enttrohnen, das wusste Roger federer schon vor dem Spiel, da spielt auch Wind und sand in den augen keine zusaetzlich Rolle.
    Das gegenwaertige Spitzentennis hat zwei aktive Koenige, den Nadal auf Sand, den federer auf Gras.
    Mal sehen ob das nach Wimbledon so noch stimmt.
    So nebenbei bemerkt, das beste Spiel bisher in Paris zeigten ein Schweizer und ein Grieche.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Federer war vor Jahren der König auf dem Gras. Im letzten Jahr gewann er zum Beispiel nur noch eines von drei Rasen-Turnieren und schied in Wimbledon relativ früh aus.
  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    War zu erwarten, das wusste wphl auch Federer. Dennoch stark gespielt.