- Aryna Sabalenka und Coco Gauff bleiben in Roland Garros auch nach der 2. Runde ohne Satzverlust.
- Ben Shelton bleibt derweil in 3 Sätzen ohne einzige Breakchance und scheidet aus.
- Eine Runde weiter ist hingegen der an 4 gesetzte Kanadier Félix Auger-Aliassime.
Aryna Sabalenka zeigte sich auch in ihrer 2. Partie an den French Open nicht fehlerlos. Wie schon in der Startrunde gegen Jessica Bouzas Maneiro gab die Weltnummer 1 auch gegen die Einheimische Elsa Jacquemot (WTA 67) einen frühen Breakvorsprung aus der Hand. Gegen Ende des 1. Satzes konnte die Belarussin ihre Fehlerquote aber reduzieren und sich am Ende nach 1:35 Stunden auf dem Court Philippe-Chatrier mit 7:5, 6:2 durchsetzen.
Ebenfalls souverän, aber nicht ganz ohne Fehler blieb Coco Gauff. Die Titelverteidigerin, die Sabalenka vor Jahresfrist im Final in 3 Sätzen niedergerungen hatte, musste sich gegen die ägyptische Qualifikantin Mayar Sherif (WTA 129) zwar 4 Mal den Aufschlag abnehmen lassen. Da die Weltnummer 4 allerdings in 7 ihrer 8 Return-Games ein Break gelang, stand das 6:3, 6:2 nie in Gefahr und nach 1:50 Stunden fest.
Ausgeschieden ist hingegen Ben Shelton. Mit der Weltnummer 5 scheiterte am 5. Turniertag neben Jannik Sinner ein weiterer Top-Spieler. Der US-Amerikaner blieb beim 4:6, 5:7, 4:6 gegen Raphaël Collignon (BEL/ATP 62) absolut chancenlos und konnte sich in 2:01 Stunden keine einzige Breakmöglichkeit erspielen. Damit bleiben die French Open das einzige Major, bei dem der Linkshänder noch nie im Viertelfinal stand.
Als einziger Top-10-Spieler siegreich blieb am Mittwoch Félix Auger-Aliassime. Der an Position 4 gesetzte Kanadier ist nach den Niederlagen von Sinner und Shelton der bestklassierte Spieler in der oberen Tableau-Hälfte. Die Weltnummer 6, die bereits in der Startrunde einen 1:4-Rückstand im 5. Satz hatte drehen müssen, bezwang den Argentinier Roman Andres Burruchaga (ATP 68) in 3:04 Stunden mit 4:6, 6:0, 7:5, 6:1.
Nach dem Aus von Stefanos Tsitsipas (GRE/ATP 79), der sich gegen Matteo Arnaldi (ITA/ATP 104) nach 3:17 Stunden mit 6:7 (2:7), 7:5, 3:6, 2:6 vom Pariser Publikum verabschieden musste, steht schon nach der 2. Runde fest, dass es einen neuen Roland-Garros-Finalisten geben wird. Von den 16 verbliebenen Spielern im oberen Turnierteil stand einzig Matteo Berrettini (ITA/ATP 105) schon mal in einem Grand-Slam-Endspiel (Wimbledon 2021).
Die vierfache Grand-Slam-Championne Naomi Osaka (WTA 16) wartet in Roland Garros noch auf einen Achtelfinal-Einzug, bekommt am Samstag gegen Iva Jovic (USA/WTA 17) allerdings eine 4. Chance darauf. Die ehemalige Weltnummer 1 aus Japan, die auf Sand noch nie gegen eine Top-10-Spielerin gewinnen konnte, setzte sich in ihrem Zweitrundenduell mit Donna Vekic (CRO/WTA 72) nach 1:50 Stunden mit 7:6 (7:1), 6:4 durch.
Deutlich weniger lange benötigte die letztjährige Wimbledon- und US-Open-Finalistin Amanda Anisimova. Die Weltnummer 6 profitierte gegen die Österreicherin Julia Grabher (WTA 121) schon nach 25 Minuten von der Aufgabe ihrer Gegnerin. Den Startsatz hatte die US-Amerikanerin mit 6:0 gewonnen und dabei lediglich 6 Punkte abgegeben.
Am späten Abend konnte sich mit Victoria Mboko auch die 4. Top-10-Spielerin, die am Donnerstag im Einsatz stand, durchsetzen. Die kanadische Weltnummer 9 lag gegen Katerina Siniakova (CZE/WTA 36), die in der Startrunde Simona Waltert eliminiert hatte, zwar mit Satz und Break zurück. Die 19-Jährige konnte den Kopf aber aus der Schlinge ziehen und nach 2:39 Stunden über ein 5:7, 6:4, 6:2 jubeln.