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Halbfinal-Einzug geschafft Chung schaltet Sandgren aus

  • Hyeon Chung (ATP 58) muss beim 6:4, 7:6, 6:3 innert 148 Minuten nicht an seine Grenzen.
  • Sein erst 17. Grand-Slam-Match bringt dem Südkoreaner überraschend die Teilnahme am Halbfinal. Dort wartet Roger Federer.
  • Wawrinka-Bezwinger Tennys Sandgren (USA/ATP 97) erreicht bei weitem nicht mehr sein Niveau der vergangenen Tage.

Nachdem Hyeon Chung als erster Südkoreaner überhaupt in einen Major-Halbfinal vorgestossen war, liess er seine Wünsche für den weiteren Turnierverlauf offen. «Fifty-Fifty», sagte er im Platzinterview zu seinen Vorlieben. Nun trifft er erstmals in seiner Karriere auf Titelverteidiger Roger Federer.

Doch der verblüffende Asiate hat am Ufer des Yarra River so etwas wie die Reifeprüfung abgelegt. Nur 2 Sätze (gegen Alexander Zverev in der 3. Runde) gab er auf seinem Durchmarsch bislang ab. Weil er im Aussenseiter-Duell auch von Tennys Sandgren nicht aufgehalten werden konnte, ist Chung mit seinen gut 21 Jahren der jüngste Grand-Slam-Halbfinalist seit Marin Cilic im Jahr 2010, ebenfalls in Melbourne.

Auch im Ranking auf dem Vormarsch

Die Vorentscheidung führte Chung gegen einen sichtlich entkräfteten Sandgren im 2. Durchgang herbei. Als der 26-jährige Amerikaner beim Stand von 5:3 zum Satzausgleich aufschlagen konnte, holte sich die Weltnummer 58 das Break postwendend zurück. Das Tiebreak riss er mit einem Schlussspurt von 4:5 auf 7:5 an sich.

Nach einem weiteren frühen Service-Durchbruch ist einzig das Ende noch zur Zitterpartie geworden. Chung benötigte 6 Matchbälle bis zur Erlösung. Der Sieg führt ihn nicht nur in den Halbfinal, sondern nächste Woche auch erstmals in die Top 30 der Welt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.01.2018 09:00 Uhr

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Das ist interessant. Es war gesagt worden Nadal hätte eine leichte Auslosung. Jetzt wo RF eine der leichtesten Affichen hat fürs SF nennen wir es gefährlich.
  • Kommentar von Damian Ehrler  (Damian.Ehrler)
    Federer wird den arroganten Schnösel schön abfertigen.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Ein Ausdruck der mentalen Stärke von RF war schon in jungen Jahren das Abrufen des eigenen starken Selbstvertrauens. Ähnliches sieht man nun beim jungen Chung. Wenn dieses Selbstvertrauen von Chung Arroganz wäre, D. Ehrler, müssten Sie auch RF als arroganten Schnösel bezeichnen. Dieser lobte sich heute übrigens selbst für seinen kämpferischen Einsatz, stellte also sein Licht auch nicht unter den Scheffel. Als arrogant empfinde ich hier übrigens, dass Sie von "schön abfertigen" schreiben.
    2. Antwort von M. Keller  (MK)
      arrogant ist einzig Ihr Kommentar hier, Herr Ehrler ......
  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Der Beweis, dass er in Mailand (ATP Next Gen) nicht per Zufall gewonnen hat.....