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Rückkehr nach sechs Jahren Federer: «Das war schon eine Überraschung»

Roger Federer macht bei den Australian Open seine Aufwartung. Der 44-Jährige vermisst nur Teile des Tourlebens.

Acht Jahre nach seinem letzten Triumph bei den Australian Open macht Roger Federer derzeit wieder in Melbourne von sich reden. Am Freitag bestritt der 44-Jährige vor beachtlichem Zuschaueraufmarsch eine Trainingssession mit dem Norweger Casper Ruud. Und der «Maestro» zeigte, dass er das Tennisspielen nicht verlernt hat. In einem Tiebreak-Match auf 7 Punkte setzte sich der Schweizer zum Abschluss mit 7:2 durch.

Das Ausmass des Trainingsmatches hat auch Federer etwas überrumpelt. «Es hätte ein Warm-up auf einem Aussenplatz mit ein paar Zuschauern sein sollen. Dann wurde ich gefragt, wie es mit der Rod Laver Arena aussieht. Am Schluss waren über zehntausend Leute dort. Das war schon eine Überraschung», blickt der sechsfache Melbourne-Sieger zurück.

Sich selbst überrascht

Nervös habe ihn nicht das Training, sondern die Pressekonferenz zuvor gemacht. Ein «leicht mulmiges Gefühl» habe er verspürt, schliesslich habe er sich schon länger nicht mehr so exponiert. Auf dem Platz sei ihm dann alles leicht gefallen «Ich habe wunderbar gespielt, viel besser als ich gedacht hatte.»

Zu einem Rücktritt vom Rücktritt wird es beim Baselbieter aber nicht kommen. Das Training, die Matches und den Druck vermisse er nicht. Viel mehr sind es zwischenmenschliche Interaktionen, die seit dem Abtreten von der grossen Bühne zu kurz kommen. «Wenn ich wieder hier bin, denke ich, wie schön es war. Das Treffen mit anderen Spielern, Coaches und den Organisatoren vermisse ich am meisten. Früher hat man sich jede Woche gesehen. Ich bin total happy, dass ich nach Melbourne gekommen bin.»

Radio SRF 3, Abendbulletin, 16.01.2026, 18:30 Uhr ; 

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