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Legende: Video Federer: «Kenne die Anatomie auch nicht so gut» abspielen. Laufzeit 01:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.
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Schweizer sucht keine Ausreden Federer: «Es geht um Dimitrov, nicht um meinen Körper»

Nach dem Viertelfinal-Aus in New York muss Roger Federer vor allem eines erklären: Sein Medical Timeout vor dem 5. Satz.

Lange dauerte es nicht, bis ein offensichtlich geknickter Roger Federer nach dem Viertelfinal-Aus an den US Open gegen Grigor Dimitrov zur Pressekonferenz erschien. Thema Nummer 1 bei den Journalisten: Das körperliche Problem des Schweizers, das ihn unmittelbar vor dem 5. Durchgang zu einem Medical Timeout bewogen hatte.

Ohne gross auf die Details eingehen zu wollen, sprach Federer von einer Verletzung im Nackenbereich, die er sich am Nachmittag beim Aufwärmen zugezogen habe. Als Ausrede liess der 38-Jährige dies aber nicht gelten: «Das gehört dazu. Ich hatte auch so meine Chancen, konnte sie aber nicht nutzen», meinte Federer.

Lob an Dimitrov

Des Weiteren seien die physischen Probleme bei weitem nicht gross genug gewesen, um den Viertelfinal vorzeitig aufzugeben oder ihn sogar ganz auszulassen, stellte der Schweizer klar. Mehr wollte Federer nicht zur Verletzung sagen.

Roger Federer.
Legende: «Habe alles gegeben» Roger Federer wirft sich nach dem Aus nichts vor. Getty Images

Stattdessen hob er die Leistung seines Bezwingers hervor. «Es geht hier nicht um meinen Körper. Es geht um Dimitrov. Er hat super gespielt und mir nie einen Rhythmus gegeben. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt wohl gefühlt von der Grundlinie. Das ist sein Verdienst», analysierte der 20-fache Grand-Slam-Sieger, der im 8. Anlauf erstmals überhaupt gegen Dimitrov verlor.

Wie geht es weiter?

Auf die Frage, ob er glaube, noch eine weitere Chance auf einen Grand-Slam-Sieg zu bekommen, antwortete Federer leicht genervt: «Keine Ahnung. Haben Sie eine Glaskugel?» und fügte umgehend an: «Ich hoffe es natürlich. Trotz allem war es bisher eine gute Saison. Im Moment ist es bitter. Aber ich werde mich wieder aufrappeln.»

Federer wird sich nun ein paar freie Tage nehmen, um sich einerseits zu erholen und andererseits die restliche Saison gemeinsam mit seinem Team zu planen. Stand jetzt sieht der Kalender des Schweizers folgendermassen aus: Laver Cup, Schanghai, Basel und dann eventuell noch Paris-Bercy und die ATP Finals in London.

Legende: Video Federer scheitert an Dimitrov abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.09.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.09.2019, 02:45 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Häberlin  (Svensk)
    Federer hat auf diese ärgerliche und absolut vermeidbare Niederlage genau richtig reagiert: ruhig geblieben, kein Drama draus gemacht (auch nicht aus seiner Verletzung), dem siegreichen Gegner Respekt gezollt und vor allem den Humor nicht verloren (Witz mit der Kristallkugel). Kompliment! Ich glaube, er wird diese Niederlage relativ schnell verkraften. Danke für deinen Auftritt an diesem Turnier, Roger, und hoffentlich sehen wir dich in alter Frische in Schanghai wieder!
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  • Kommentar von Max Blatter  (maxblatter)
    Nein, es geht NICHT um Dimitrov! Diesmal lege ich mich fest: Sobald Federer wieder aus den Top-3 herausfällt, sollte er aufhören. Zumindest als Einzel-Spieler: Im Hopman-Cup möchte ich "Rolinda Benderer" gerne noch länger sehen ... Ansonsten: Man sollte die speziellen Stärken jedes Lebensabschnittes nutzen (und sich beispielsweise aufs Coaching verlegen), statt an denjenigen festzuhalten, die der Körper einfach nicht mehr hergibt. – Chumm jetze!
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    1. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      ein völlig unverständliche perspektive. wer nicht in den top3 ist soll aufhöhren? tolle einstellung.... :-,, im übrigen: hopman cup gibt es in der form nicht mehr.
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    2. Antwort von Werner Meyer  (HaWe)
      Es gibt Kommentare, immer die gleichen, sie erinnern an Gebetsmühlen. Dies ist auch so "einer". Ich frage mich, verstehen und vor allem kennen Sie Roger Federer überhaupt? Wenn ich die 400 "Ablehnen" auf Ihren Erguss betrachte, stelle ich fest dass es da noch s e h r viele LeserInnen gibt, die sich das auch fragen.
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    3. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      @Blatter. Ihr Kommentar ist nicht unter den Top 3. Sie sollten aufhören solchen Schwachsinn zu schreiben
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  • Kommentar von Thomas Spirig  (lalelu)
    nackenbereich. das erklärt so einiges. nun denn. gute besserung. hoffentlich nichts längerfristiges.
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