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Wawrinka: «Bin auf gutem Weg, aber es gibt noch viel zu tun»
Aus Sport-Clip vom 10.02.2021.
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Zwiespältiger Eindruck Wawrinka: «Jetzt heisst es einfach weiterarbeiten»

Das bittere Aus in Melbourne führte Stan Wawrinka vor Augen: «Ich bin noch nicht da, wo ich hinmöchte.» Trotzdem lässt sich auf der Leistung aufbauen.

Schmerzhafter könnte für Stan Wawrinka seine 5-Satz-Niederlage gegen Marton Fucsovics (ATP 55) kaum sein. Denn ihr war eine beherzte Aufholjagd nach einem Fehlstart mit 0:2-Satzrückstand vorausgegangen, zudem liess der Vaudois in der aufwühlenden Schlussphase 3 Matchbälle in Serie ungenutzt. Nicht nur körperlich dürfte das Spiel Nachwehen verursachen.

Gleichwohl erhielt der bald 36-jährige Routinier – gerade wegen seiner Kämpfer-Manier – auch Anhaltspunkte, die ihn erfreuen. «Ich bin ohne jegliche Form nach Australien gekommen. Die Absicht war, nach meiner Covid-Erkrankung wieder an mein früheres Leistungsniveau anknüpfen zu können. So gesehen bin ich auf dem richtigen Weg, ich konnte jeden Tag fleissig trainieren und Fortschritte erzielen», bilanziert er.

Im entscheidenden Moment mit angezogener Handbremse

Natürlich ortet er noch viel Luft nach oben. Er habe nicht sein bestes Tennis gespielt, habe sich nicht gut genug bewegt, sei oft etwas zögerlich gewesen. Insbesondere mit dem Sieg vor Augen, beim Stand von 6:1 im Match-Tiebreak, habe er wohl den Fehler gemacht, zu sehr auf Halten zu spielen. «Deshalb habe ich das Spiel nicht zu Ende bringen können, obschon ich die Chancen dafür gehabt hätte», lautet Wawrinkas Schlussfolgerung.

Ich wusste schon im Vorfeld, dass noch einiges fehlt.
Autor: Stan Wawrinka

Insgesamt verweist er auf einen komplizierten Match, der vor allem in den ersten beiden Durchgängen an ihm vorbeiraste. «Ich wusste schon im Vorfeld, dass noch einiges fehlt. Deshalb heisst es jetzt: Beharrlich weiterarbeiten, um wieder dorthin zu kommen, wo ich hinmöchte», sagt Wawrinka.

Rotterdam, Doha und Dubai sind ab Anfang März die nächsten Stationen des 3-fachen Grand-Slam-Champions.

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Zusammenfassung Wawrinka - Fucsovics
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Fucsovics: Ab ins Sauerstoffzelt

Und wie äusserte sich Gewinner Fucsovics nach dem Coup – dem erst zweiten im fünften Direktduell nach zuvor 3 Niederlagen de suite? «Ich fühle mich, als würde ich sterben.» Nach dem zweiten Fünfsätzer «down under» ist folglich eine sofortige «Wiederbelebung» angezeigt. Denn dem Ungarn bleiben nur 48 Stunden bis zum Spiel gegen Milos Raonic (CAN/ATP 14).

SRF zwei, sportlive, 10.02.2021 02:05 Uhr;

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