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Wettmanipulation im Tennis US-Open-Achtelfinalist Koepfer: «Für viele die letzte Chance»

Der deutsche Tennisprofi Dominik Koepfer sieht in den geringen Preisgeldern auf der unteren Turnier-Ebene den Hauptgrund für die Wettmanipulation in seinem Sport.

Ein euphorisierter Dominik Koepfer klatscht mit den Fans ab.
Legende: In New York klingelten für ihn die Kassen Doch nicht alle haben in ihrer Karriere so viel Glück wie Dominik Koepfer (25). imago images

Erst an Heiligabend wurde bekannt, dass die Australian Open mit umgerechnet rund 48 Mio. Franken im Januar ein Rekordpreisgeld ausschütten. Es ist eine Krux, denn längst weiss man: In der Tennisszene fehlen vielen die finanziellen Möglichkeiten, um sich als Profi zu etablieren.

Der deutsche US-Open-Achtelfinalist Dominik Koepfer sprach darum gegenüber der DPA Klartext: «Ich kann mir schon vorstellen, dass manche verzweifelt sind und es ihre letzte Chance ist, mittels Wettmanipulation weiter Tennis zu spielen.»

Solche Machenschaften sind vor allem auf unterklassigen Turnieren der Challenger- und Future-Ebene ein Problem. Bei Live-Wetten kann etwa auf einzelne Doppelfehler oder Aufschlagspiele gesetzt werden.

In New York bedeutete für Koepfer erst Medwedew Endstation
Aus Sport-Clip vom 02.09.2019.

Auf unterster Stufe sei es anfänglich «eigentlich unmöglich, die Reisekosten und alles zu begleichen», sagt Koepfer, heute im Alter von 25 Jahren die Weltnummer 94. Er selbst habe Glück gehabt, «dass ich die Unterstützung von meinen Eltern und von der Uni hatte. Das hat nicht jeder.»

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