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Der Matchball bei Tauson - Golubic
Aus Sport-Clip vom 07.03.2021.
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Blitzstart nicht nutzen können Golubic verliert den Final von Lyon gegen Tauson

  • Viktorija Golubic (WTA 130) unterliegt Clara Tauson (WTA 139) im Final des WTA-250-Turniers von Lyon 4:6, 1:6.
  • Die Zürcherin kann einen guten Start und einen fehlerhaften 1. Aufschlag ihrer dänischen Gegnerin nicht ausnutzen.
  • Golubic kratzt dank der starken Woche in Lyon ab Montag wieder an den Top 100.

Die Chancen wären da gewesen. Viktorija Golubic hätte im Final von Lyon zum Beispiel von ihrem Blitzstart profitieren können. Gleich im 1. Game nahm sie Clara Tauson den Aufschlag ab, ging in der Folge 2:0 in Führung.

Doch 4 Games später stand es 4:2 – für die Dänin! Es entwickelte sich ein Hin und Her, keine der Spielerinnen schaffte es im 1. Satz noch, ihren Aufschlag durchzubringen. Mit dem ersten Doppelfehler der Partie und einem Rahmenball musste Golubic ihrer Gegnerin letztlich den 1. Durchgang zugestehen.

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Tauson packt den Tweener aus
Aus Sport-Clip vom 07.03.2021.
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Aufschlagschwäche nicht nutzen können

Auch die Aufschlagschwäche von Tauson hätte Golubic helfen können. Nur 37% der 1. Aufschläge der 18-Jährigen landeten im 1. Satz im Feld. Doch die Verteidigungskünstlerin schaffte es nicht, der sonst so servicestarken Tauson ihr Spiel aufzuzwingen. Im 2. Durchgang drehte Gegnerin von Golubic auf und holte sich den ersten WTA-Titel letztlich trotz 5 vergebenen Matchbällen in souveräner Manier.

Tauson wird sich am Montag dank ihrem Run durch die Qualifikation zum Titel vom 139. auf den 96. Weltranglistenplatz verbessern. Auch Golubic, ebenfalls Qualifikantin, wird aufsteigen: Die Nummer 130 klettert 28 Ränge nach oben (Platz 102).

SRF info und srf.ch/sport, sportlive, 07.03.2021, 15:30 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Johan Tobel  (naturfründ)
    Wenn man das Spiel von Golubic sieht, kann es einem manchmal wehtun. Teilweise streut sie Bälle ein, die eher amateurhaft wirken. Auch beim Service kann sie zu wenig Druck machen. Der zweite Service mit 117 km/h ist für einen Profi unterirdisch. Mit der Vorhand kann sie zum Teil auch nicht viel Druck machen. Liegt es an der fehlenden Technik oder am Selbstvertrauen?
    Doch sie hat das Final erreicht und vielleicht kann sie dieses Jahr bei Grand Slams i Hauptfeld spielen. Das wäre cool.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Alles gegeben, doch die Gegnerin war besser. Kopf hoch, VG! Das war ein starkes Turnier. Die Dänin dürften wir künftig noch einiges weiter vorne antreffen. Sie hat unglaubliche Schläge drauf und hat das Rüstzeug für die Top 20. Bin gespannt, ob sie in die Fussstapfen von Caroline Wozniacki treten kann. Die Weichen sind gestellt und dies mit 18 Jahren. Wäre eine schöne Geschichte für die Däninnen. Wünsche den Schweizerinnen weiterhin viel Positives. Weiter so, VG!