Zum Inhalt springen

Header

Video
Der Matchball von Stefanie Vögele
Aus sportlive vom 13.04.2018.
abspielen
Inhalt

In Lugano im Viertelfinal Entfesselte Vögele wirft Cornet raus

  • Stefanie Vögele schlägt Alizé Cornet 2:6, 7:5, 6:3 und steht beim WTA-Turnier in Lugano im Viertelfinal.
  • Die Aargauerin wehrt im über zweieinhalbstündigen Abnützungskampf zwei Matchbälle ab.
  • Am Samstag könnte auf Vögele ein Mammutprogramm warten.

Stefanie Vögele zeigte bei widrigen Bedingungen in Lugano, welch Kämpferherz in ihr steckt. Nachdem sie im 2. Satz etliche Chancen zur Breakführung vergeben hatte, sah sie sich wenig später plötzlich mit zwei Matchbällen konfrontiert. Beide wehrte die Schweizerin mit Bravour ab.

Demonstration im Entscheidungssatz

Nur wenige Minuten später gelang Vögele das Rebreak. Und es kam noch besser: Die Weltnummer 119 spielte bärenstark auf, nahm Cornet den Aufschlag erneut ab und gewann nach fast zwei Stunden Spielzeit den 2. Satz.

Es war wahnsinnig eng, ich hätte auch genauso gut out sein können.
Autor: Stefanie Vögele

Im entscheidenden Durchgang war Vögele dann klar die bessere Spielerin. Vor allem mit der Rückhand spielte sie immer wieder schöne Punkte heraus. Das Break zum 5:3 realisierte sie nicht zuletzt dank 4 sehenswerten Gewinnschlägen:

Video
Vögeles 4 Winner ins Glück
Aus sportlive vom 13.04.2018.
abspielen

Nach über zweieinhalb Stunden verwertete die 28-Jährige gleich ihren ersten Matchball zum 2:6, 7:5, 6:3-Sieg. «Was für eine Leistung von Stefanie Vögele», kommentierte SRF-Experte Heinz Günthardt, «im dritten Satz agierte sie phasenweise praktisch fehlerfrei. Von der Grundlinie aus hatte sie eine unglaubliche Präzision.»

«Ich bin mega happy», meinte die Siegerin strahlend. «Es war wahnsinnig eng, ich hätte auch genauso gut out sein können.» Der Schlüssel sei gewesen, «immer ruhig zu bleiben».

Zwei Spiele am Samstag?

Weil der Regen das Programm auch am Freitag durcheinanderwirbelte, steht Vögele ein womöglich intensiver Samstag bevor. Sollte sie ihren Viertelfinal gegen Tamara Korpatsch (WTA 176) siegreich gestalten, müsste sie später auch noch zum Halbfinal antreten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.4.18, 18 Uhr

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Chapeau Stehanie, das war eine starke Willensleistung weiter so, macht Freude!
  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Bravo! Was für eine kämpferische Willensleistung gepaart mit reifer Ruhe! Gratulation! Absolut verdienter Sieg.
  • Kommentar von Dominik Bigler  (Dömu97)
    Das war einfach nur WOW von Stefanie Vögele. Ihr Kämpferherz und ihre Hartnäckigkeit haben mich beeindruckt. Ein Match auf allerhöchstem Niveau mit einer unglaublich zähen Cornet. Ich mag es Stefanie Vögele so gönnen und schaue ihre Matches immer lieber. Ich hoffe, sie knackt bald die Top 100 und muss dann für die French Open nicht in die Quali! Hoffentlich hat sie morgen genug Energie gegen die junge Korpatsch. Ein weiteres Finale wäre grossartig! Go Steffi!
    1. Antwort von David Gfeller  (David Gfeller)
      Nur noch ein Sieg und dann würde sie bereits auf Position 95 vorstossen.
    2. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @David Gfeller Gewinnt Vögele den VF wird sie im neuen WTA-Ranking in die Top 100 vorstossen. Bestenfalls die WTA 95, aber mindestens die WTA 97.
    3. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Dominik Bigler Die Leistung von Vögele war stark. Die Tipps von ihrem Coach Ivo Werner nach dem verlorenen 1.Satz konnte sie überzeugend umsetzen. Massgebend für das Hauptfeld der French Open wird das WTA-Ranking von kommender Woche sein. Sollte Vögele heute das VF verlieren, wird sie im neuen WTA-Ranking um Pos.108+/-rangiert sein. Dies könnte für die Entry List ganz knapp reichen. Wenn nicht, durch Absagen in den nächsten Wochen, besteht dennoch die gute Chance ins Hauptfeld reinzurutschen.