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Kein Schweizer Tag in Gstaad Küng und Vögele scheitern deutlich

Legende: Video Zusammenfassung Küng - Larsson abspielen. Laufzeit 02:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.07.2018.
  • Die 17-jährige Leonie Küng bleibt bei ihrer Premiere auf WTA-Stufe chancenlos und unterliegt Johanna Larsson in Gstaad mit 4:6, 1:6.
  • Auch für Stefanie Vögele bedeutet Runde 1 Endstation. Die 28-jährige Aargauerin verliert sang- und klanglos mit 2:6, 0:6 gegen Tamara Korpatsch.
  • Somit verbleiben mit Viktorija Golubic, Conny Perrin und Patty Schnyder noch 3 Schweizerinnen im Rennen.

Zwar wehrte sich Leonie Küng in ihrem ersten Spiel auf WTA-Stufe vorbildlich. Gegen die deutlich routiniertere Johanna Larsson (WTA 77) blieb die Schaffhauserin aber chancenlos. Nach 62 Minuten verwertete die 29-jährige Schwedin ihren 1. Matchball zum 6:4, 6:1.

Wertvolle Erfahrung für Küng

Der Wimbledon-Finalistin bei den Juniorinnen wurden von Larsson ihre Grenzen aufgezeigt. Die Schwedin, die auf Sand schon 2 Turniere gewinnen konnte (Bastad 2015 und Nürnberg 2017), befand sich permanent im Vorteil. Die Vorentscheidung realisierte Larsson, als sie von 4:4 im 1. Satz auf 6:4, 3:0 davon zog. Küng gewann bloss noch eines der letzten 9 Games.

Ihre besten Momente besass die 17-jährige Küng während der ersten halben Stunde. Da wehrte sie zuerst die ersten 5 Breakbälle ab, später holte sie einen 2:4-Rückstand auf.

Legende: Video Küng: «In der WTA wird mit mehr Variation gespielt» abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.07.2018.

Vögele von Korpatsch vorgeführt

Wenige Stunden nach Küng erwischte es mit Stefanie Vögele (WTA 76) eine weitere Schweizerin. Die Aargauerin fand gegen Tamara Korpatsch (WTA 158) zu keinem Zeitpunkt ein Mittel und wurde in 69 Minuten mit 2:6, 0:6 von der Deutschen deklassiert.

Für Vögele ist das Erstrunden-Out in Gstaad eine herbe Enttäuschung. Erst vergangene Woche konnte die 28-Jährige mit dem ITF-Turniersieg in Contrexeville noch einen ihrer grössten Erfolge feiern.

Schweizer Trio am Donnerstag

Schon am Donnerstag gehen in Gstaad die Achtelfinals über die Bühne. Mit dabei sind auch 3 Schweizerinnen. Conny Perrin trifft auf die an Nummer 1 gesetzte Französin Alize Cornet. Patty Schnyder bekommt es mit der Australierin Samantha Stosur zu tun, Viktorija Golubic mit der Bacsinszky-Bezwingerin Eugenie Bouchard aus Kanada.

Programm-Hinweis

Verfolgen Sie den Gstaad-Achtelfinal von Patty Schnyder gegen Samantha Stosur am Donnerstag live auf SRF info. Die Übertragung startet um 17:30 Uhr.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.07.2018, 17:30 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von ueli hofer (refoh,parteifrei)
    Bitter das Ausscheiden für die beiden Schweizer Damen. Den Veranstaltern möchte jedoch sagen, dass es im Tennis in Westeuropa m.E. nicht angebracht ist, dem Publikum Musik zu zumuten. Beim Beachvolleyball und Eishockey ist es ein bisschen anders - lockerer eben. Doch Gstaad möchte, wie mir scheint, ein nobler Kurort sein. Wo ist die Noblesse?
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Stephanie ist eine sehr sensilble aber technisch sehr gute Spielerin und bräuchte einen "einfühlsamen Trainer" und keinen "Kameltreiber"!
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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Das war ein Choaching Fiasko erster Güte bei Leonie Küng durch Ihre Mutter/Coach. Nach diesem Einsatz ging überhaupt nichts mehr. Leonie braucht jetzt Profis - die sich um das Tennis kümmern.
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    1. Antwort von Thomas Spirig (lalelu)
      nun wir dürfen davon ausgehen dass ihre mutter sie ein klein bisschen besser kennt als die kommentatoren hier. am "coaching" ist es wohl kaum gelegen. es waren einfach schwierige umstände mit dem wechsel der unterlage etc. und dann die challenge gegen eine erfahrene WTA spielerin. das war alles ein wenig viel.
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