
Quasi in letzter Minute hat sich Belinda Bencic mit dem Final-Einzug am Turnier in Moskau das achte und letzte Ticket für die WTA Finals gelöst. Das Saisonfinale der besten acht Spielerinnen des Jahres beginnt am Sonntag in Shenzhen. Bencic ist im Einzel als erste Schweizerin seit Martina Hingis 2006 dabei.
Nach den US Open sah ich dann eine reelle Chance
«Es macht mich extrem stolz, dass ich die Schweiz nach einer so langen Zeit wieder an dieser Weltmeisterschaft repräsentieren kann», sagte die Ostschweizerin gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Die neue Nummer 7 der Welt reist am Mittwoch nach China, nachdem sie nach ihrem Turniersieg in der russischen Hauptstadt einen kurzen Abstecher in die Slowakei gemacht hat.
Ziel kurzzeitig fast ausser Reichweite
Die Teilnahme in Shenzhen ist der Lohn für eine starke Saison. Bencic war nach ihrem Turniersieg im Februar in Dubai immer in den Top 8 dabei. «Nach den US Open mit der Qualifikation für den Halbfinal sah ich dann eine reelle Chance», so die 22-Jährige.
Ich werde versuchen, so viele Matches wie möglich zu gewinnen.
Mit frühen Niederlagen bei der darauffolgenden Asien-Tour in Wuhan und Peking sowie in Linz fiel Bencic jedoch aus den Top 8. Das Turnier in Moskau war die letzte Chance. Gleichwohl sei sie «relaxed» gewesen. «Wenn es klappt, klappt es – und sonst ist es trotzdem eine super Saison»: So beschrieb Bencic ihre Gedanken.
Immenser Druck vor Mladenovic-Halbfinal
Vor dem Halbfinal gegen Kristina Mladenovic, den Bencic unbedingt gewinnen musste, habe sie den Druck am meisten gespürt und sei sehr nervös gewesen.
Doch sie hielt diesem bekanntlich Stand. Nach der Pflicht will sie zur Kür ansetzen. Bencic will «versuchen, so viele Matches wie möglich zu gewinnen.» Sie habe einfach eine «Riesenfreude», an den WTA Finals spielen zu können.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.10.19, 14:00 Uhr
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