Es war eine tolle Serie, welche Belinda Bencic zu Saisonbeginn hingelegt hatte. Jahresübergreifend hatte sie seit ihrem Turniersieg Ende Oktober 2025 in Tokio 18 Siege aneinandergereiht. Mit dem überraschenden Out in der 2. Runde der Australian Open war der gute Lauf aber ins Stocken geraten und mit der Erkrankung in Abu Dhabi endgültig gestoppt worden.
«Es ist schon irgendwie verrückt», meinte Bencic 10 Tage später in Dubai, «wie schnell man das Vertrauen verliert, und wie lange es danach dauert, bis man es zurück hat.» Im Emirat dürfte sie sich mit 2 Siegen und der 3-Satz-Niederlage im Achtelfinal gegen Jelina Switolina ein besseres Gefühl zurückgeholt haben.
Indian Wells scheint nun ein gutes Pflaster zu sein, um wieder vollständig in die Spur zu finden. Im letzten Jahr – nur 11 Monate nach der Geburt von Tochter Bella – erreichte Bencic als Wildcard-Empfängerin die Viertelfinals, 2019 stand sie sogar im Halbfinal. Nun startet die Weltnummer 12 am Freitag oder Samstag gegen Magdalena Frech (POL/WTA 36) oder Storm Hunter (AUS/WTA 234).