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Ig-Nobelpreise – neu in Zürich Europa statt USA: Ig‑Nobelpreise fliehen vor «unsicherem» Amerika

Die Preise für kuriose Forschung ziehen aus Sorge um die Sicherheit der internationalen Gäste von den USA nach Zürich.

Die skurrilsten Wissenschafts-Auszeichnungen der Welt brechen mit einer 35‑jährigen Tradition: Die Ig‑Nobelpreise finden erstmals nicht mehr in den USA statt, sondern in Europa. Die Verleihung ist nun am 3. September in Zürich.

Der Schritt erfolgt, weil internationale Gäste zunehmend Schwierigkeiten haben, US‑Visa zu erhalten – die Organisatoren sprechen sogar von einem «unsicheren» Umfeld unter den verschärften Einreiseregeln.

Ein Mann mit einem Toilettensitz auf dem Kopf steht an einem Podium, daneben leuchtet eine Frau mit einer Taschenlampe.
Legende: Mit einem Toilettensitz als Krone zeigt Physiker David Hu bei der Preisverleihung 2015 Humor – und beweist, dass selbst die Wissenschaft beim Wasserlassen keine Zeit verliert: Säugetiere brauchen im Schnitt rund 21 Sekunden. KEYSTONE/AP Photo/CHARLES KRUPA

Die satirischen Preise ehren Forschung, die Menschen «zuerst zum Lachen und dann zum Nachdenken» bringt. Europas Premiere soll ein Signal für Offenheit und internationale Wissenschaft sein. Um den Event in Zürich auszurichten, haben die Uni Zürich, der ETH Rat, die EPFL und WSL eine Partnerschaft mit dem Ig-Nobel.

Ausgezeichnete Forschung

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Eine Gruppe von Männern steht an einem Podium mit Mikrofonen und lacht.
Legende: Grosse Freude: Das Team erhält den Ig-Nobelpreis für die Untersuchung, welche Pizzasorten die Echse «Agama agama» bevorzugt. KEYSTONE/AP Photo/ROBERT F. BUKATY

2025 bekamen erneut viele Forschende den Ig-Nobelpreis. Zum Beispiel studierten sie im Detail:

«Es ist cool, dass der Ig-Nobelpreis hierherkommt», sagt der Epidemiologe Milo Puhan von der Uni Zürich und Ig-Nobelpreisträger von 2017. Er zeigte damals, dass das Spielen des Didgeridoos die Muskeln der oberen Atemwege trainiert – und damit auch nächtliches Schnarchen reduziert.

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