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20 Jahre BMI-Monitoring Immer weniger Kinder übergewichtig – soziale Unterschiede bleiben

Der Anteil übergewichtiger Kinder ist so gering wie noch nie. Doch noch immer ist jedes Sechste betroffen. Die soziale Herkunft bleibt der grösste Risikofaktor.

Der Anteil übergewichtiger und adipöser Kinder im Volksschulalter ist seit 2005 von rund 20 Prozent auf aktuell 15,5 Prozent gesunken – der tiefste Wert seit Beginn der Erhebungen. Das zeigt das BMI-Monitoring 2025 von «Gesundheitsförderung Schweiz», das seit 20 Jahren Daten zum Körpergewicht von Kindern unterschiedlichen Alters analysiert.

Dabei zeichnet sich über die Jahre sich ein konstantes Bild ab: Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist gering, die Unterschiede nach Staatsangehörigkeit werden kleiner. Der wichtigste Risikofaktor ist die soziale Herkunft. Kinder von Eltern ohne nachobligatorische Bildung sind deutlich häufiger betroffen.

Gründe für den Rückgang

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Die positive Entwicklung der letzten Jahre lässt sich laut «Gesundheitsförderung Schweiz» nicht auf einen einzelnen Faktor zurückführen. Veränderungen in der sozialen Zusammensetzung der Bevölkerung hätten ebenso dazu beigetragen, wie gesellschaftliche Entwicklungen im Ernährungs- und Bewegungsverhalten.

Auch Massnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung – etwa Initiativen für eine ausgewogene Verpflegung in Schulen oder verbesserte Sportangebote - dürften Wirkung gezeigt haben.

Die insgesamt positive Entwicklung führt die Stiftung «Gesundheitsförderung Schweiz» auf gesellschaftliche Veränderungen und Präventionsmassnahmen zurück. Sie zeigten, dass langfristige Gesundheitsförderung wirke. Doch immer noch sei jedes sechste Kind übergewichtig, kontinuierliche Massnahmen blieben also nötig.

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