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Legende: Je aggressiver die Person, desto schneller lässt ihr Gedächtnis nach. imago
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Aggressive altern schneller

Aggressivität und eine schlechte Anpassungsfähigkeit könnten das Risiko erhöhen, im mittleren Lebensalter Gedächtnisprobleme zu entwickeln.

Bei Personen mit aggressiver Einstellung und solchen, die sich eher schlecht mit schwierigen Situationen arrangieren, baut das Gedächtnis schneller ab als bei ausgeglicheneren Altersgenossen. «Wir haben festgestellt, dass eine generell unfreundliche Einstellung und schlechte Stressbewältigung einen ähnlichen Effekt auf unsere geistigen Fähigkeit haben wie das Altern um etwa ein Jahrzehnt», erklärte Studienleiter Emiliano Albanese von der Universität Genf.

Die Schweizer und US-Forscher stützen sich dabei auf Daten, die ursprünglich das Herzrisiko rund 3000 junger Erwachsener mit Durchschnittsalter von 25 Jahren erfassten. Im Rahmen der Studie war jedoch auch die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten während mehr als zwei Jahrzehnten mit Persönlichkeitstests erfasst worden.

Dabei wurden der Umgang mit Stress, die Vernunfts- und Gedächtniskapazität oder aggressives Verhalten ebenso dokumentiert wie fehlendes Vertrauen oder negative Gefühle für andere und die Anpassungsfähigkeit an widrige Umstände.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Gibt es nicht auch einschlägige Studien, die direkt und ehrlich wütenenden Menschen eine höhere Lebenserwartung, psychische Gesundheit und vor allem auch Zuverlässigkeit in Beruf und Privatleben nachweisen? Wie überall, kommts wahrscheinlich auf die Art der Agressivität an. Ist sie sinnlos, unreflektiert und destruktiv, ists wie bei der Liebe auch; es kommt selten was Gescheites dabei raus.
  • Kommentar von Marianne Känzig , Basel
    Ich bemerke eher das Umgekehrte. Krankheit kann sehr zornig machen. Aber danach wird natürlich nicht geforscht. Wär ja lachhaft, wir wären nicht an allem selbst schuld.
  • Kommentar von Fabian Lustenberger , Sursee
    Dann kann mein Ex-Chef (47) schon bald in Pension gehen.