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Legende: Die Natur sorgt für etwas mehr lebendgeborene Jungen als Mädchen. imago
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Leichter Vorteil fürs männliche Geschlecht

Weltweit betrachtet werden etwas mehr Buben als Mädchen geboren: Auf 100 weibliche kommen 105 männliche Säuglinge.

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Radio SRF1, 08.04.2015: Warum kommen mehr Jungen als Mädchen zur Welt?
03:37 min
abspielen. Laufzeit 03:37 Minuten.

US-Forscher der renommierten Universitäten von Harvard und Oxford haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau zu dokumentieren, wie es zu diesem Geschlechterverhältnis kommt. Sie haben sich deshalb die ganze Schwangerschaft vorgenommen und von der Zeugung bis zur Geburt, vom Embryo bis zum Baby, genau dokumentiert, wann es wie viele Jungen und Mädchen gibt – beziehungsweise welches die kritischen Phasen des Heranreifens für die verschiedenen Geschlechter sind.

Dabei zeigte sich: Bei der Befruchtung sind Mädchen und Jungen noch gleichauf. Die weiblichen und männlichen Spermien sind also gleich schnell und nisten sich genauso schnell ein. In den allerersten Schwangerschaftswochen sterben mehr männliche als weibliche Embryonen ab.

Doch dann wendet sich das Blatt: Zwischen der 10. und 15. Schwangerschaftswoche scheint eine für weibliche Föten besonders kritische Zeit zu sein, denn hier sterben die meisten weiblichen Föten ab. Über die ganze Schwangerschaft hinweg betrachtet haben am Ende die Jungen zahlenmässig die Nase vorn: Am Ende erblicken mehr Buben als Mädchen das Licht der Welt.

Warum es die Natur aber so eingerichtet hat, dass mehr Jungen als Mädchen geboren werden, ist allerdings nach wie vor nicht klar.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von J. Gerber , Bern
    Auch in Indien und in moslemischen Ländern werden Mädchen abgetrieben. Und bei uns ist das auch schon gang und gäbe, jedenfalls diskutieren die Politiker schon über ein Verbot. Und die Männer in China, Indien und so finden keine Frauen und vergewaltigen die, die es noch hat. Verkehrte Welt!!!
  • Kommentar von Michael Palomino , Köln
    Eigenartige Studie. Früher waren es immer mehr Mädchen, die geboren wurden. Es gibt einen wichtigen Faktor weltweit, wieso die Anzahl Frauen abnimmt: Die 1-Kind-Politik in China z.B. trägt dazu bei, dass viele weibliche Föten abgetrieben werden und dann ein Plus bei den Männern entsteht.
  • Kommentar von Martin Reiser , Baar
    Was hat das nun mit Vorteil zu tun?