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Mit Blutdruck 120 länger leben

Bislang galt die Richtlinie: Bluthochdruckpatienten sollten medikamentös behandelt höchstens einen Blutdruck von 140 haben. Nun zeigt eine Studie: Mit unter 120 lebt es sich noch besser.

Gerät der Blutdruck aus dem Ruder, lautete das Ziel bislang, den Bluthochdruck auf einen systolischen Wert von 140 oder darunter zu senken. Doch das Ergebnis der 2009 gestarteten SPRINT-Studie mit 9300 Männern und Frauen über 50 aus den USA und Puerto Rico zeigt: Den Patienten, die intensiver behandelt wurden und deren Blutdruck medikamentös auf unter 120 mm Hg gesenkt werden konnte, ging es besser.

Herzinfarkte, Herzversagen und Schlaganfälle reduzierten sich um fast ein Drittel, das Sterberisiko sank um fast ein Viertel, verglichen mit der Gruppe, die nur auf einen Wert von 140 mm Hg oder weniger gesenkt worden war.

Weil die Ergebnisse so eklatant waren, wurde die Studie zum Schutz der «140 mm Hg»-Gruppe ein Jahr früher als geplant abgebrochen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Reimann , Muri AG
    Stellt sich bei mir die Frage wer die Studie finanziert? Evtl. die Pharmaindustrie? Da kann man doch wieder mehr Blutsenker verkaufen, um den Blutdruck unter 120 zu drücken. Sehen wir mal was andere Studien 'beweisen' werden.
  • Kommentar von Paul Grunder , Teufen
    Von den Nebenwirkungen wie Depression, Gelenk- und Muskelschmerzen, Heiserkeit, Impotenz, Müdigkeit spricht niemand. Hauptsache der Medikamentenhandel bringt Geld in alle Kassen.