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Spender-Herz in neuer Transportbox
Aus Puls vom 07.12.2015.
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Organspende – Herz schlägt in der Box

Ein neues Gerät sorgt dafür, dass das Herz vom Spender bis zum Empfänger weiterschlägt. Damit steigt die Haltbarkeit von Spenderherzen und deren Verfügbarkeit könnte sich markant verbessern.

Wenn ein Mensch stirbt, der sein Herz zur Transplantation freigegeben hat, bleibt nur ein Zeitfenster von vier bis sechs Stunden bis zur Transplantation. So lange kann ein Organ gekühlt aufbewahrt und in einem neuen Körper verlässlich wieder in Betrieb gesetzt werden. Dieser Zeitraum gilt seit Jahrzehnten als Standard.

Ein neues Gerät sorgt nun dafür, dass das Blut von der Entnahme bis zur Einsetzung durch das Organ fliesst. Damit kann es nicht nur viel länger haltbar gemacht, sondern auch die Verfügbarkeit von Spenderherzen verbessert werden. Das von der US-Firma Transmedics hergestellte Gerät wird unter anderem am Medical Center der Universität Washington getestet. Laut Jason Smith, Herzchirurg und Transplantationsspezialist des Zentrums, wurden in Europa Versuche mit einer Dauer von elf Stunden erfolgreich durchgeführt. «Das Herz schlägt den ganzen Weg vom Spender bis zum Empfänger», sagt Smith.

Boxen für Lunge und Leber bereits auch in der Schweiz

In der Schweiz ist dieses Gerät für das schlagende Herz noch nicht im Einsatz, da die Transportwege viel kürzer sind als im Ausland. Das Herz kann somit gekühlt gut transportiert werden. Ein weiterer Punkt sind die hohen Anschaffungskosten.

Jedoch werden für den Transport von Lungen und Leber schon andere spezielle «Aufbewahrungsboxen» von Transmedics auch in der Schweiz eingesetzt. Während des Aufenthalts in der Box können sich die Organe sogar verbessern. Das heisst: Wenn die Lunge oder die Leber schon Schädigungen aufweist, können diese dank der speziellen Aufbewahrung bis zum Einsetzen wieder verschwinden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Schweizer , Schweiz
    Und Schweiz wird zum Organhandel Zentrum - Im Wettbewerb mit den illegalen Machenschaften in Schwellenländern... Typisch Schweiz - Wie die FMH wo Hausärzte sagen :" Wir wollen Sie lieber tot sehen und sagen an was Sie gestorben sind." Kenne genung Namen wo solche Aussagen öffentlich sagen.