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Textilindustrie Fast Fashion: Klimaschädlicher als das Fliegen

Unser Kleiderkonsum verursacht die grössten aller Modesünden: Wasserverschmutzung, Erdöl-Verschleiss oder Mikroplastik. Jara Helmi macht sich auf die Suche nach klimafreundlicheren Alternativen zur schnellen Mode.

Immer neuer und noch günstiger, um nach kurzer Zeit dann doch nur im Müll zu landen: Die Textilindustrie ist zu einer der grössten Klimasünderinnen geworden. Im Vergleich: Fast Fashion verursacht mehr Treibhausgase als internationale Flüge und die Schifffahrt zusammen.

Baumwolle oder Kunststoff?

Die Probleme liegen in verschiedenen Abschnitten der Produktionskette: im Anbau, in der Herstellung und im Transport. So sind 65 Prozent aller Textilfasern auf dem Weltmarkt aus synthetischen Chemiefasern – fast 100 Millionen Tonnen Öl sind für ihre Produktion nötig. Die Baumwolle ist durch ihren umweltschädlichen Anbau auch nicht wirklich besser. Die Auswirkungen auf unsere Umwelt sind wörtlich unübersehbar: Die Modefarbe der nächsten Saison ist teilweise in den Flüssen der Produktionsländer zu erkennen. Was lässt sich gegen diese schnelle Mode unternehmen?

Second Hand, Upcycling oder Deadstock sollen dem umweltschädlichen Kleiderkonsum Gegenwehr leisten. In der neuen Folge von SRF CO2ntrol geht Jara Helmi diesen Lösungsansätzen auf den Grund – und versucht für 50 Franken ein nachhaltiges Outfit zusammenzustellen.

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Auf dem Bild ist das Logo von «SRF CO2ntrol» zu sehen.
Legende: SRF

Alle Folgen von «SRF CO2ntrol» finden Sie auf Play SRF.

CO2ntrol, 10.11.2021, 18:00 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Grossrieder  (View)
    OK, Zoomer in Real Time mit Bill Maher (HBO) auf YouTube wäre zu diesem Thema sehr zu empfehlen. Leider in Englisch.
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Würde man Werbung verbieten und Einheitskleidung einführen, wäre die Natur und das Klima fast schon ein bisschen gerettet. Es könnte der Menschheit auch nicht schaden, wenn sie sich wieder vermehrt durch Persönlichkeit und Leistung differenziert, statt das 30ste Paar Schuhe oder einem aus den Nähten platzenden Kleiderschrank.
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Einheitskleidung führt grundsätzlich auch zu einer Art Einheitsschaltung. Dadurch geht viel Potential und Kreativität verloren, auch im Bereich Umweltschutz und Technologien. Davon würde ich also grundsätzlich Abstand nehmen. Die Definition von guter Leistung oder Persönlichkeit ist auch eher etwas subjektives.
  • Kommentar von Peter Steiner  (Stein des Anstosses)
    Über Fashion kann man diskutieren, aber nicht über Politik, Gesellschaft, Gesundheit. SF, Ihr schiesst echt den Vogel ab. Kein Wunder wenden sich immer mehr Leute von den etablierten Medien ab.
    1. Antwort von Antwort SRF  (SRF) (SRF)
      Guten Tag Herr Steiner
      Die neue Kommentarregelung betrifft in erster Linie die Artikel aus den News. Dieser Artikel stammt aus der Wissenschaftsredaktion und bleibt – wie alle anderen Artikel aus unserer Redaktion – offen für die Kommentare aus der Community.
      Freundliche Grüsse
      SRF Wissen
    2. Antwort von Lara Windler  (winlara)
      @Peter Steiner: es geht hier um Gesellschaft (die Konsumgesellschaft und ihre Auswirkungen), Politik (wie wär‘s z,B. mit Klimapolitik - zuviel Kleidertransporte, Umweltschutz - zuviel Müll durch Altkleider und Umweltgift durch Stoffärben, Gesundheitsschutz - Färbegifte für die Arbeiter) und Gesundheit (die hängt auch an der Klimapolitik und Umweltschutz)!
      Leute, welche diesen Zusammenhang nicht (er)kennen, sollten den Artikel sorgfältig lesen. Empfehlenswerte Doku von NDR: Die Altkleider-Flut