Vier Meter hoch, acht Tonnen schwer: Dass der Tyrannosaurus Rex Zeit brauchte, um diese Dimensionen zu erreichen, überrascht kaum. Gemäss einer neuen Analyse soll er dafür aber deutlich länger gebraucht haben als bislang angenommen. Erst mit 40 Jahren soll er ausgewachsen gewesen sein – ein Alter, in dem man ihn nach bisherigem Kenntnisstand bereits für tot gehalten hätte.
Forschende zeichnen eine neue Lebenslinie
Ein Team um die Paläontologin Holly Woodward untersuchte zwölf Knochenfossilien auf Wachstumsspuren – ähnlich den Jahresringen von Bäumen. In der für Dinosaurier-Verhältnisse relativ grossen Stichprobe zählte es unerwartet viele Spuren.
Das Forschungsteam kommt also zum Fazit, dass der T-Rex noch bis in seine 40er wuchs. Das konkurriert mit der bisherigen Annahme, dass er bereits mit 25 ausgewachsen und mit 30 am Lebensende gewesen sei.
Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Wie häufig sich unser Bild vom T-Rex ändert, zeigt, wie komplex paläontologische Untersuchungen sind. Und so wird sich das Bild auch künftig wandeln.