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Puls kompakt: Tipps für mehr innere Ruhe
Aus Puls vom 14.03.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 38 Sekunden.
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Puls kompakt #9 Fünf Tipps für mehr innere Ruhe

Bei der Suche nach mehr Gelassenheit und Ruhe stehen wir uns meist selbst im Weg.

Tipp 1: Präsent sein

Oft tun wir zu viel aufs Mal. Dagegen hilft: Ablenkungen reduzieren. Das Handy bewusst zur Seite legen. Gedanklich im Hier und Jetzt sein, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft.

Der jüngst 95-jährig verstorbene buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh lehrte diese Form von Achtsamkeit sein Leben lang. Er sagte sinngemäss: «Wenn ich putze, putze ich.»

Tipp 2: Sich weniger vornehmen

Stress und innere Unruhe entstehen, wenn wir uns zu viel vornehmen, wenn wir das Gefühl haben: «Das schaffe ich nicht.» Oder mit anderen Worten: Wenn wir uns selbst überfordern und uns dadurch schlecht fühlen. Hier gilt: Weniger ist mehr. Sich nur drei Dinge vornehmen statt deren 27.

Tipp 3: Kleine Erfolge feiern

Das Zauberwort lautet «Selbstwirksamkeit». Das heisst: Man sollte sich regelmässig als Person erleben, die etwas bewirkt. Man soll bewusst immer wieder kleine Erfolge feiern – und stolz auf sich sein. In einem stressigen Moment soll man sich erinnern, wie man früher etwas geschafft hat. Dies hilft, Ruhe zu bewahren – und gibt Zuversicht, dass man auch die aktuelle Herausforderung bewältigen wird.

Tipp 4: Reframing

Viel wichtiger als die äusseren Stressfaktoren ist, wie man diese bewertet. Sieht man sich als hilfloses «Opfer» oder als jemanden, der die Dinge anpackt? «Cognitive Reframing» lautet hier das Fachwort. «Frame» bedeutet auf Englisch Rahmen. Sprich: Man soll den Dingen einen neuen Rahmen geben, sie positiv umbewerten.

Tipp 5: Herzatmung

Forscher des Heart Math Instituts in Kalifornien haben eine einfache Technik entwickelt, um Stress aufzulösen. Sie nennen es die «Herzatmung».

Man atmet fünf Sekunden ein und fünf Sekunden aus. Dabei fühlt man eine positive Emotion: Dankbarkeit, Entspannung, Freude.

Wichtig ist, diese Emotionen wirklich zu fühlen. Am besten gelingt einem das, wenn man sich an eine Situation erinnert, wo man diese Gefühle empfunden hat.

Puls, 15.03.2022, 21:05 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Gasser  (Markus Gasser)
    Und noch etwas: Nicht nach dem Glück streben, sondern nach Lebendigkeit ! Erfühlen was in mir leben will und beleben was in mir leben will. Aufnehmen was in mir leben will und Neues ausprobieren.
  • Kommentar von Markus Gasser  (Markus Gasser)
    Sehr gute Ratschläge. Grundlegend ist wohl auch das Realitätsprinzip: Erfühlen und Wahrnehmen was in mir wirklich vor sich geht, was ES will, und entsprechendes Handeln unter Berücksichtigung der kulturellen Gegebenheiten (menschliche Gemeinschaft). Was ist in mir, was ist aussen ? Versuch sich ein realistische Bild der Welt zu machen und das zu akzeptieren ! So ist es ! Wir sind wie wir sind! Wir sind ein Gewächs des Kosmos (Evolution, Genom, Milieu) und können nichts dagegen tun - ACCEPT!