Franz Schubert: Fantasie C-Dur für Violine und Klavier D 934
Eine seiner eigenen Lied-Melodien fantasierte der Komponist zu einem der schönsten aber auch schwierigsten Stücke des Geigenrepertoires aus.
Moderation:
Moritz Weber
, Redaktion:
Moritz Weber
08.12.2025, 20:00
Um diesen Podcast zu abonnieren, benötigen Sie eine Podcast-kompatible Software oder App. Wenn Ihre App in der obigen Liste nicht aufgeführt ist, können Sie einfach die Feed-URL in Ihre Podcast-App oder Software kopieren.
«Sei mir gegrüsst» ist die musikalische Keimzelle dieser knapp halbstündigen Fantasie, die über zarten Klaviertremoli und mit einer geradezu himmlischen Geigenmelodie anhebt. Die unheimlichen Herausforderungen des Geigenparts wie auch des Klavierparts gilt es möglichst mit Leichtigkeit zu bewältigen, vom virtuosen Variationensatz bis zum ungestümen Finale.
Komponiert hat es Schubert 1827, ein Jahr vor seinem Tod, für den böhmischen Geigenvirtuosen Josef Slavík, den nicht nur Frédéric Chopin als den «zweiten Paganini» bezeichnete. Vorerst war dem «himmlischen» Werk kaum Erfolg beschieden, ein Kritiker verliess sogar den Saal, bevor es zu Ende war. Nun hat es sich aber längst als Juwel in Konzert und Diskografie etabliert.
Gäste von Moritz Weber sind die Musikwissenschaftlerin Sibylle Ehrismann und die Geigerin Gwendolyn Masin.
Mehr zum Thema